Meldungen DARC e. V.
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Dezember
2020
OV-Info Nr. 12 wurde verschickt…
Die OV-Info mit wichtigen Nachrichten für die Mitglieder wurde an die Vorsitzenden und die Kassierer der über 1000 DARC-Ortsverbände versandt. Die Ausgabe 12/20 startet mit dem Grußwort des Vorsitzenden zum Jahresende. Es folgen aktuelle Hinweise der Buchhaltung zur Jahresrechnung für 2021 sowie zum Jahresabschluss und zu den Bar-Kassen der Ortsverbände. Die aktuelle Ausgabe informiert des Weiteren über die Erreichbarkeit der Geschäftsstelle während der Feiertage und die Auswirkungen des Geschäftsjahreswechsels auf die Mitgliederverwaltung. Weitere Themen sind der OV-Kalender 2021 sowie die redaktionellen Termine der CQ DL für das nächste Jahr. Auf Wunsch unserer Mitglieder erscheint die OV-Info ab sofort auch als druckfreundliche Version. Interessierte Mitglieder können die OV-Info im geschützten Bereich im Internet unter: www.darc.de/nachrichten/information-fuer-ortsverbaende herunterladen. Neben der aktuellen Ausgabe finden Sie dort auch das Archiv der OV-Info mit interessanten Meldungen aus der Geschäftsstelle. Des Weiteren haben Mitglieder dort die Möglichkeit, die OV-Info zu abonnieren.
Täglich das aktuelle Funkwetter jetzt auch bei Telegram…
Für Kurzwellenamateure hat mit der nun wieder aktiver gewordenen Sonne eine spannende Zeit begonnen. Der neue Sonnenzyklus 25 hat nicht nur zwischenzeitlich den solaren Fluxindex auf über 100 Einheiten gebracht, sondern Flareausbrüche und neue Sonnenflecken tauchen inzwischen in so kurzen Abständen auf, wie es seit Jahren nicht mehr zu beobachten war. Das HF-Referat des DARC begleitet diese Entwicklung mit den wöchentlichen Funkwetterberichten im Deutschland-Rundspruch und bei Radio DARC. Es gibt zudem auch tägliche Funkwetter-Kurzberichte des HF-Referates bei Facebook und Twitter - 365 Tage im Jahr, mit den aktuellen Angaben zum solaren Flux, der Sonnenfleckenrelativzahl, einer Vorhersage der Geomagnetik für die kommenden 24 Stunden und vieles mehr. Neu dazu gekommen ist das Angebot bei Telegram unter t.me/funkwetter. Innerhalb kürzester Zeit konnten bereits fast 400 Abonnenten gewonnen werden. Neue Flare-Ausbrüche, die Vorhersage geomagnetischer Stürme? Hier sind sie immer gut informiert und können ihre Kurzwellen-Aktivitäten planen. Ein Angebot auch für Kurzwellenhörer: t.me/funkwetter. Darüber berichtet Tom Kamp, DF5JL, HF-Referent des DARC.
Vorläufige Bilanz der Aktionen zu 70 Jahre DARC und 30 Jahre RSV…
Die beiden vorwiegend durch die Distrikte betriebenen Rufzeichen DF7ØDARC (z. Zt. mehr als 68.000 QSOs) und DP7ØDARC (z. Zt. mehr als 65.000 QSOs) bringen es bisher zusammen auf über 134.000 QSOs. Das sind deutlich weniger als bei der Aktion "65 Jahre DARC" in 2015. Andererseits sind die Teilnehmerzahlen bei Contesten in diesem Jahr überall coronabedingt in die Höhe geschnellt: www.darc.de/der-club/referate/dx/qso-statistik. Die Zahl der ausgestellten Jubiläumsdiplome wird über 500 liegen (aktuell 478) und damit leicht über den Ergebnissen von 2015. Das zeigt, dass hier doch ein großes Interesse vorhanden war bzw. ist. Die Diplombedingungen waren nicht so schwierig wie 2015 (auch wegen der Ausbreitungsbedingungen), aber einfach war es trotzdem nicht. DM3ØRSV startete erst im März und machte bis zum WAG im Oktober 36.503 QSOs. Hier wurden bislang 212 Diplome ausgegeben. Da haben die Thüringer ein überdurchschnittlich großes Engagement gezeigt. Im September ist DK7ØDARC mit dem neu gebildeten DARC-Team SES an den Start gegangen. Diese kleine tatkräftige Truppe hat seitdem schon knapp 17.000 QSOs gefahren und das eigens dafür kreierte Sonderdiplom wurde bis heute 210-mal ausgegeben. Darüber informiert Enrico Stumpf-Siering, DL2VFR.
Keine Amateurfunkprüfungen bis 20.1.2021…
Die Bundesnetzagentur meldet auf ihrer Webseite, dass aufgrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit der dynamischen Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) bis vorerst Mitte Januar 2021 keine Amateurfunkprüfungen mehr stattfinden. Prüfungstermine ab dem 20.01.2021 bleiben zunächst unter Vorbehalt bestehen. Weiterhin bittet die Bundesnetzagentur darum, auf Anmeldungen zu Prüfungen zu verzichten und erst dann Anträge auf Zulassung zur Teilnahme an einer Amateurfunkprüfung zu stellen, wenn neue Prüfungsplätze veröffentlicht wurden. Hierüber wird die Bundesnetzagentur zu gegebener Zeit informieren. Den Link zur Mitteilung der BNetzA finden Sie unter: www.bundesnetzagentur.de
Änderungen bei Frequenzbereichen in Finnland…
Am 24.4.2020 traten in Finnland neue Bestimmungen zur Frequenzzuweisung in Kraft. Das 23-cm-Band 1240–1300 MHz ist seitdem in Finnland kein Amateurfunkband mehr. Der Bereich 23 cm darf nur noch mit Sondergenehmigung benutzt werden, die zeitlich befristet erteilt werden kann, solange das Galileo-System noch nicht vollständig in Betrieb ist. Durch den Verlust des 23-cm-Bandes sind in Finnland u.a. wesentliche Möglichkeiten des Amateurfunk-Fernsehens entfallen. Der finnische Amateurfunkverband SRAL schlägt nun als Ersatz die Nutzung des Teilbereiches 220–225 MHz durch den Amateurfunkdienst vor. Andererseits hat die finnische Fernmeldeverwaltung die Rundfunkdienste inzwischen aufgefordert, Frequenzbedarf anzumelden für den Broadcast-Frequenzbereich 470–960 MHz. Daraufhin schlug der finnische Amateurfunkverband Suomen Radioamatööriliitto SRAL der Behörde vor, eine Ausgabefrequenz für ATV in einem „Broadcast“-Status in diesem Frequenzbereich zuzulassen, und zwar im Bereich 902–928 MHz, der bereits in Region 2 durch den Amateurfunkdienst benutzt werden darf. Die zugehörige Eingabefrequenz könnte in einem anderen Frequenzbereich liegen, beispielsweise bei 2,4 GHz. Die Fernmeldebehörde teilte dazu allerdings mit, sie sehe die Aussendung eines Amateurfunkrelais nicht als „Broadcast“-Aussendung an und sehe auch wegen anderweitiger Nutzer im 900-MHz-Bereich keine Möglichkeit einer Zuweisung an den Amateurfunkdienst. Zwischenzeitlich hat die Behörde die Funkdienste aufgefordert, Vorschläge zur künftigen Nutzung des in Finnland bis 31.3.2020 für digitale Fernsehsendungen benutzten und frei werdenden Frequenzbereiches 174–230 MHz zu machen. Diese Gelegenheit hat die SRAL nun ergriffen und schlägt als andere Möglichkeit des Ersatzes für das verlorene 23-cm-Band vor, die Nutzung des Teilbereiches 220–225 MHz durch den Amateurfunkdienst zu ermöglichen. Die Zuweisung 220–225 MHz würde der Frequenzzuweisung an den Amateurfunkdienst in der Region 2 entsprechen. Darüber berichtet Gerd Latzin, DL2SB/OH5SB, vom DARC-Auslandsreferat
100er-Marke bei Online-Vortrag geknackt…
Die digitale Plattform TREFF.DARC erfeut sich großer Beliebtheit bei den DARC-Mitgliedern. Nun hat der Online-Vortrag von OM Jürgen Baßfeld, DL9SBT, einen Rekord aufgestellt. 118 Interessierte schauten sich am 8. Dezember um 19 Uhr seinen spannenden Vortrag "Einführung FA-VA5 - Vektorieller Antennenanalysator" an. Aber auch die bisherigen Vorträge müssen sich dahinter nicht verstecken: NanoVNA - DL2YMR am 29. September 2020: 95 Teilnehmer Dezibel - DF9VN am 13. Oktober 2020: 54 Teilnehmer Osziloskop - DL9SBT am 27. Oktober 2020: 74 Teilnehmer MMANA - DK2FQ am 10. November 2020: 94 Teilnehmer GridTracker - DJ2TG am 24. November 2020: 86 Teilnehmer Folgende Online-Vorträge finden in Kürze statt: 19. Januar, 19 Uhr, Summit on the air (SOTA), Thomas Will, DB4LL 2. Februar, 19 Uhr, Online-Praktikum "Antennensimulation mit MMana-GAL, Wolfgang Beer, DK2FQ Wir freuen uns über die große Resonanz und wünschen allen Teilnehmern weiterhin viel Spaß bei den Online-Veranstaltungen unter treff.darc.de. Eine vollständige Übersicht über alle Vorträge, Kurse und Lehrgänge gibt es unter: confluence.darc.de
Gefälschte E-Mails im Umlauf…
Aktuell kursieren E-Mails, in denen Kriminelle eine andere Identität vortäuschen, um beispielsweise Kontostände abzufragen und zu Überweisungen aufzufordern. Da der Absender ein bekanntes Rufzeichen in der Adresse verwendet, entsteht beim Empfänger der Eindruck, die E-Mail stamme tatsächlich von einem anderen Mitglied aus dem Ortsverband oder Distrikt. Wir bitten um Vorsicht – insbesondere, wenn es um geforderte Transaktionen geht. Bitte prüfen Sie, auch wenn Sie die Person zu kennen scheinen, sorgfältig die Absenderadresse und suchen Sie im Zweifelsfall das persönliche Gespräch mit dem vermeintlichen Absender. Wenn Sie den Verdacht haben, dass es sich um einen Täuschungsversuch handelt, antworten Sie nicht auf die E-Mail.
Startfenster für Fox-1E-Satellit öffnet sich…
Wie die AMSAT berichtet, hat das private US-amerikanische Raumfahrtunternehmen Virgin Orbit bekannt gegeben, dass sich das Startfenster für ihre Mission LauncherOne Launch Demo 2 am 19. Dezember öffnet. Dieser Start soll den AMSAT-Satelliten RadFxSat-2 (Fox-1E) in die Umlaufbahn bringen. RadFxSat-2 ist wie sein Vorgänger RadFxSat (Fox-1B, jetzt AMSAT-OSCAR 91) aus einer Zusammenarbeit zwischen der Vanderbilt University und der AMSAT entstanden und ist der fünfte und letzte Satellit der Fox-1-Serie. Der Downlink verfügt über einen BPSK-Telemetriekanal mit 1200 bps für die Übertragung der wissenschaftlichen Daten sowie über einen 30 kHz breiten Transponder für den Amateurfunk. Telemetrie- und Experimentdaten können mit FoxTelem Version 1.09 oder später decodiert werden. FoxTelem ist unter www.amsat.org verfügbar. Die AMSAT ruft Funkamateure weltweit auf, sich an der Telemetrieerfassung zu beteiligen. Die AMSAT wird eine gedruckte 3D-QSL-Gedenkkarte an die erste Station senden, die die Telemetriedaten von RadFxSat-2 empfangen hat.
Neue Regelungen im Ausland…
Im Ausland gibt es aktuell einige Änderungen bzw. Vorgänge, die den Funkbetrieb in den entsprechenden Ländern betreffen. In Belgien soll die Amateurfunkgenehmigung künftig das Format einer Kreditkarte aufweisen. Das hat die belgische Telekommunikationsbehörde BIPT angekündigt. Belgische Funkamateure müssen für den Vorgang nichts weiter veranlassen, informiert der belgische Amateurfunkverband UBA. Das Land Kroatien gehört nun zu einer kleinen Gruppe von Ländern, die Betrieb auf 40 MHz ermöglichen. Dragan, 9A6W, berichtet, dass ihm die nationale Telekommunikationsbehörde eine Experimental-Lizenz für den Bereich 40,660 MHz bis 40,700 MHz erteilt hat. Die Genehmigung ist ein Jahr gültig. Weitere entsprechende Frequenzzuteilungen haben in jüngster Zeit Irland, Slowenien und Südafrika erteilt. Im November wurde der Bandplan für Neuseeland aktualisiert. Interessanterweise gibt es darin noch immer eine Amateurfunkzuweisung für den Bereich 26,95 bis 27,3 MHz. Im Update wurde nun auch die 5-MHz-Zuweisung gestrichen – vorausgegangen waren militärische Interessen für diesen Frequenzbereich. Der neuseeländische Amateurfunkverband NZART arbeitet weiterhin daran, die Frequenzzuteilung bei 5 MHz auf Basis der WRC-15 wiederherzustellen. Auch die australische Regulierungsbehörde ACMA sagt „nein zu 60 m“ – Glenn, VK4DU, der Präsident der Radio Amateur Society of Australia (WIA), teilt mit, dass die nationalen Bemühungen um einen sekundären Zugang zum 60-m-Band erfolglos geblieben sind. Eine entsprechende Entscheidung der ACMA war am 7. Dezember vorausgegangen. Im Hintergrund für die Entscheidung dürften auch hier militärische Interessen bestehen: „Das Verteidigungsministerium hat dem ACMA nicht-öffentliche Informationen zur Verfügung gestellt, um seine Position weiter zu untermauern“, heißt es in einer Meldung. Über alle diese Informationen berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate.
Ein großes Dankeschön an unsere 4.540 Aktiven!…
In unserem DARC engagieren sich 4.540 ehrenamtliche Funkamateure, die sich für die Gemeinschaft einsetzen und die Zukunft des Amateurfunks in Deutschland sichern. In den Referaten und Stäben, den Distrikten und fast 1000 Ortsverbänden vor Ort begeistern sie andere Menschen von der Faszination Amateurfunk, pflegen das Clubleben, schützen die Frequenzen und betreuen die Funkamateure vor Ort in insgesamt 6.037 Ämtern. TNX - Ihr seid Klasse! Einer von ihnen ist Oliver Schlag, DL7TNY, der das Referat für Not- und Katastrophenfunk im DARC leitet. „Ich engagiere mich bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten ehrenamtlich, weil es für mich absolut selbstverständlich ist, mich für und in meinem Umfeld zu engagieren. Wenn man für sich die richtige Gruppe gefunden hat, dann macht so ein Engagement unheimlich Spaß und man lernt jede Menge neue Dinge“, erklärt er seine Begeisterung für das Ehrenamt. „Vor 20 Jahren wusste ich noch nicht, wie man z.B. eine Hütte für einen Weihnachtsmarkt baut, einen Stromerzeuger wartet, einen Rettungswagen umbaut oder einen Messestand plant. Heute verbinde ich mit jedem dieser Stichworte eine tolle Zeit mit tollen Menschen und Erfahrungen, die für immer bleiben werden“, so sein Resümee. Allein in Deutschland sind mehr als 17 Millionen Menschen über 14 Jahren ehrenamtlich in Vereinen, Verbänden, Initiativen oder Kirchen tätig – das sind knapp drei Millionen mehr als noch vor vier Jahren – Tendenz also steigend. Viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens würden ohne diese Unterstützung kaum mehr existieren. Jährlich findet am 5. Dezember der Internationale Tag des Ehrenamtes statt. Dieses Datum ist Bürgern gewidmet, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren. Der von der UN festgelegte Gedenktag, der die Anerkennung und Förderung der Freiwilligenarbeit zum Ziel hat, wird seit 1986 abgehalten.
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