Meldungen DARC e. V.
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Oktober
2020
DARC-Videokonferenzserver wieder erreichbar…
Die Server des DARC-Videokonferenzserver sind nun wieder erreichbar, nachdem sie vorübergehend ausgefallen waren. Beim Update der Server am Mittwochabend, zur Schließung einer Sicherheitslücke war bei zwei der vier Server ein Problem in der Konfiguration entstanden. Als Auswirkung konnte der Mikrofon-Test nicht durchgeführt werden. Beim Testen nach dem Update wurde dieses Problem zunächst nicht erkannt. Eigentlich sind alle Server gleich konfiguriert und sollten sich dementsprechend gleich verhalten. Das Problem wurde erst im Laufe des Donnerstagabends erkannt. Die beiden defekten Server konnten aus der Verteilung genommen werden, weshalb im weiteren Verlauf des Abends davon nichts mehr zu spüren war. Inzwischen konnte das Problem in einem Wartungsfenster behoben werden, sodass wieder alle vier Server zur Verfügung stehen.
SAQ geht am 24. Oktober auf Sendung…
Am Tag der Vereinten Nationen, dem 24. Oktober, wird der Längstwellensender SAQ im schwedischen Grimeton erneut eine Botschaft auf 17,2 kHz in CW an die ganze Welt senden. Das Programm sieht wie folgt aus: 16.30 Uhr (14:30 UTC): Inbetriebnahme und Abstimmung des Alexanderson Alternators, 17 Uhr (15:00 UTC): Übertragung einer Nachricht von SAQ. Um 17.20 Uhr (15:20 UTC) gibt es zudem ein Live-Musikkonzert aus der Senderhalle. Diese und die Übertragung auf Längstwelle können über YouTube live mitverfolgt werden (https://www.youtube.com/channel/UC-83S-l9JKD1iuhsXx3XQ3g). QSL-Berichte werden dieses Mal nur über ein Online-Formular (https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdUmtf9etTvM5sWCLmxk9pcB_JpYyq0tLuaBSPSl4mSRJVpUg/viewform) in der Zeit vom 24. Oktober bis zum 6. November entgegen genommen. Berichte per E-Mail/Post/Büro werden indes nicht bestätigt. Die Amateurfunkstation SK6SAQ wird auf den folgenden Frequenzen QRV sein: 7035 kHz CW oder 14 035 kHz CW oder 3755 kHz SSB. Aufgrund der Corona-Pandemie besteht während der Übertragung keine Möglichkeit für einen Besuch vor Ort.
Notfunk-Übung auf 2021 verlegt…
Im Februar hat das Referat Not- und Katastrophenfunk zusammen mit dem Vorstand, EmCom Luxemburg und Vertretern der USKA den Zeitraum vom 13. bis 15. November 2020 für die Notfunk-Übung festgelegt und im Laufe des Jahres immer wieder überprüft, ob und wie man diese Veranstaltung mit Corona vereinbaren kann. Alle, die an der Planung beteiligt sind – egal ob aus Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Belgien oder der Schweiz – waren der Meinung, dass eine solche Übung auch unter den amtlich vorgegebenen Regeln zum Schutz vor Corona möglich ist. Jedoch war auch immer klar, dass es keine Übung auf „Biegen und Brechen“ geben darf. Eine Übung zu Coronazeiten bedeutet auch, zu wissen, wann man diese nicht durchführt, um das Pandemiegeschehen nicht weiter zu fördern und die Teilnehmenden zu schützen.Während vor vier Wochen eine gemeinsame Übung mit zwei bis drei Personen im selben Raum unter Einhaltung der vorhandenen Coronaauflagen noch ohne Probleme durchführbar war, hat sich die Situation mittlerweile massiv geändert. In Deutschland liegen – mit Ausnahme von drei Landkreisen – alle Gebiete, aus denen die Übungsgruppen kommen, über den Schwellwerten der 7-Tage-Inzidenz. In Frankreich gibt es mehr als 32 000 neue Corona-Infektionen pro Tag und es wurden wieder erste Ausganssperren angeordnet. Ähnlich entwickelt sich die Lage in Belgien und in weiteren europäischen Ländern. Auch oder gerade weil wir wissen, dass sich die mittlerweile über 100 angemeldeten Interessenten zum Teil sehr auf diese Übung freuen, müssen wir diese leider verschieben. Es ist uns wichtig, dass die Veranstaltung bei allen Teilnehmenden ein positives Gefühl erzeugt. Dies ist jedoch in unseren Augen aktuell nicht mehr möglich. Die Gefahren, die aus der Übung resultieren können, stehen in keinem Verhältnis mehr zu dem zu erzielenden Erkenntnisgewinn. Für viele beginnt in den kommenden Wochen eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit, oftmals im Kreise der Familie. Wir möchten, dass dies für alle ohne Einschränkungen durch Corona möglich ist. Dies funktioniert jedoch nur, wenn die Infektionszahlen bis zu diesem Zeitpunkt wieder ein akzeptables Niveau erreicht haben. Ansonsten drohen uns zu Weihnachten oder in der Vorweihnachtszeit voraussichtlich weitere Einschränkungen – hierzu möchten wir nicht beitragen. Daher verlegen wir die Übung, nach Rücksprache mit den teilnehmenden Nachbarländern, auf einen noch nicht näher geplanten Zeitraum im nächsten Jahr – sobald die Coronalage dies wieder zulässt.Darüber informiert Oliver Schlag, DL7TNY.
Robert Bankston, KE4AL, ist neuer AMSAT-Präsident…
Robert Bankston, KE4AL, aus Dothan, Alabama, ist der neue Präsident der AMSAT Nordamerika (-NA). Der Verwaltungsrat der AMSAT-NA wählte Bankston auf seiner Jahrestagung am 18. Oktober als Nachfolger von Clayton Coleman, W5PFG. Bankston war zuvor Schatzmeister und Vizepräsident. Coleman seinerseits sagte, es sei „sowohl eine Freude als auch ein Privileg“ gewesen, 2020 als AMSAT-NA-Präsident zu fungieren, was er für viele im Amateurfunk als „ein ziemlich schwieriges Jahr“ bezeichnete. „Mit den talentierten und fähigen Personen, die im neuen Vorstand der AMSAT sitzen, bin ich zuversichtlich, dass die AMSAT und der Amateurfunk-Satellitendienst eine glänzende Zukunft vor sich haben.“ Weitere gewählte Amtsträger als Vizepräsidenten waren Paul Stoetzer, N8HM; Jerry Buxton, N0JY; Drew Glasbrenner, KO4MA; Jeff Davis, KE9V; Alan Johnston, KU2Y, Frank Karnauskas, N1UW, sowie Steve Belter, N9IP, als Schatzmeister und Martha Saragovitz als Managerin.
Fernsehprogramm in Peru hebt die Rolle des Amateurfunks hervor…
Die IARU-Region 2 berichtet, dass der Radio Club Peruano (RCP) in einer von der spanischsprachigen Nachrichtenagentur EFE produzierten Fernsehnachricht gute Publicity für Amateurfunk erhielt. In dem Bericht heißt es: „Obwohl Peru eines der Länder Amerikas ist, das derzeit weniger Anhänger des Amateurfunks hat, sind seine Mitglieder nach wie vor sehr stark an technologischen Wissensfortschritten interessiert. Oscar Pancorvo, OA4AMN, Vertreter des peruanischen Radio-Clubs, sagte: ‚Heute sind wir diejenigen, die weltweit als Amateurfunkstationen bleiben, wir sind diejenigen, welche die Faszination Funk und Radio wirklich leben, wir experimentieren gerne und wir kennen oder wollen neue Technologien kennen lernen‘. Nach 3000 Amateurfunkstationen in den späten 1980er Jahren gibt es heute noch etwa 328 in Peru, die überwiegende Mehrheit in der Hauptstadt Lima. Das ist eine Situation, die sich nach Ansicht von Experten angesichts der Bedeutung einer flächendeckenden Abdeckung des gesamten Staatsgebiets ändern muss. Peru liegt zahlenmäßig weit hinter den Nachbarländern wie Ecuador mit 1700 Amateurfunkstationen, Chile mit rund 6000 oder Argentinien mit rund 14 000 Stationen zurück, die jedoch alle hinter den 700 000 in den Vereinigten Staaten zurückbleiben. Vor diesem Hintergrund hat der RCP Kampagnen und Gespräche in den Provinzen des Landes gefördert und in Lima Präsenz-Kurse organisiert. Eine Situation, die sich, wie so viele, mit der COVID-19-Pandemie änderte. Dies veranlasste den RCP, zum ersten Mal einen virtuellen Amateurfunkkurs vorzubereiten. Zur Überraschung aller empfingen sie Teilnehmer aus dem ganzen Land.“ Den vollständigen Bericht von EFE findet man (auf Spanisch) unter: www.efe.com Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate.
Reiner Schloßers, DL7KL, Herz schlägt für DX- und Leuchtturmaktivitäten…
Reiner Schloßer, DL7KL, ist seit über 60 Jahren Mitglied im DARC und engagiert sich im OV M01 auf vielen Ebenen. Heute erzählt er, was ihn am Amateurfunk begeistert und gibt Einblicke in sein privates Shack: "Mein Name ist Reiner, DL7KL. Seit 1959 bin ich Mitglied im DARC, obwohl ich erst 1962 die Amateurfunkprüfung abgelegt habe. Seitdem habe ich in meinem Ortsverband Eckernförde (M01) in mehreren Ämtern im Vorstand mitgewirkt. Vier Jahre war ich Ortsverbandsvorsitzender und bin jetzt stellvertretender OVV und Webmaster. Auch bin ich für die Clubstation DLØEO zuständig. Meine Anfänge im Amateurfunk waren eher bescheiden. Eine 50 W röhrenbestückte Gelosostation und ein Faltdipol nur für das 15-m-Band unter dem Dach installiert, mussten erst einmal genügen. Ich bin leidenschaftlicher Telegrafist. Mein ‚Handwerk‘ habe ich in frühen Jahren bei der Marine gelernt, wo ich an Bord und auf Landfunkstellen eingesetzt war. Mein bevorzugte Leidenschaft sind DX- und Leuchtturmaktivitäten. Ich selbst habe an mehreren DXpeditionen teilgenommen, so u.a. nach Myanmar und nach Tonga. Auch Afrika stand öfters im Programm. Mein bestätigter Länderstand beträgt zurzeit 337 Entities und die Luft ist hier oben natürlich sehr dünn. Vom DARC fühle ich mich zu jeder Zeit sehr gut beraten, das auch in Bezug auf spezielle Fragen als Webmaster. Erst im September 2019 habe ich am 34. Funktionsträgerseminar teilgenommen und dadurch viele nützliche Informationen und Anregungen erhalten. Dort wurde ich auch von Stefanie Heine, DO7PR, für meine 60-jährige Zugehörigkeit zum DARC gewürdigt. In all den langen Jahren hat bei mir die Faszination des Hobbys nicht nachgelassen, auch war ich immer an Neuigkeiten interessiert, die ich dann oft sehr schnell angenommen und umgesetzt habe. Mittlerweile hat sich mein Gerätepark stark verändert und vergrößert. So hat bei mir nun auch die moderne SDR-Technik Einzug gehalten und ermöglicht mir den Betrieb digitaler Betriebsarten, z.B. FT8."Möchten auch Sie sich einmal an dieser und anderer Stelle in den DARC-Medien vorstellen? Wir freuen uns auf Ihre Einsendung, plus Foto „in action“ und einer Erklärung der Bildrechte, an redaktion@darc.de.Bild: DL7KL
Endspurt für 70DARC & 30RSV…
Die Sonderrufzeichen DF70DARC und DP70DARC haben die QSO-Marke 60.000 jeweils überschritten. Trotz nachlassender Belegung der Rufzeichen durch die Distrikte stehen damit über 120.000 QSOs im Log. Unter DK70DARC hat das DARC Team SES 8000 Verbindungen seit Anfang September loggen können. DM30RSV ist letztmalig im WAG am kommenden Wochenende aktiv und hat fast 35.000 Verbindungen aufzuweisen. Statistik, Aktivitätsplan und Diplombedingungen finden sich unter www.70darc.club 73 Ric, DL2VFR, Referent DX im DARC e.V.
WAG Contest 2020…
Am 17. und 18. Oktober findet der Worked All Germany Contest statt. Der DARC lädt ein zur 60. Auflage dieses Contests. Im WAG dürfen deutsche Teilnehmer alle Stationen arbeiten, während Stationen außerhalb DLs nur deutsche Stationen arbeiten dürfen. Mitglieder von DARC und VFDB senden RS(T) und ihren DOK, Nichtmitglieder statt des DOK "NM". Ausländische Stationen senden RS(T) und eine laufende Nummer. Es haben schon einige seltene Stationen ihre Teilnahme angekündigt. So können wir, wenn nichts dazwischen kommt, mit Multis wie CR3W, Z66DX oder 9G5FI rechnen. Alle in der Ausschreibung genannten Kategorien werden gewertet, also auch Multi-OP ist möglich, jedoch bitten wir auf Grund der Corona-Pandemie um die strikte Beachtung aller regionalen und bundesweiten Regelungen in diesem Zusammenhang. Wegen der Corona-Pandemie findet dieses Jahr die besondere Clubmeisterschaft* statt, auch die Ergebnisse des WAG zählen für diese "besondere Clubmeisterschaft". Mehr auf den Seiten des Contest-Referates: www.darc.de . Hierbei aber beachten, dass nur Ergebnisse in den Single-Klassen gewertet werden. Wichtiger Bestandteil der WAG-Regeln sind contestfreie Bereiche, um ein möglichst ungestörtes Nebeneinander des Contests und der weltweiten Pfadfinderaktivität JOTA zu ermöglichen. Die Ausschreibung zum WAG findet man auf der Webseite des Referat Conteste unter: www.darc.de WAG-Logs sind unter: www.dxhf.darc.de hochzuladen, Fragen werden unter wag-info(at)dxhf.darc.de beantwortet. Unmittelbar vor dem WAG geht der Ausbildungscontest auf 40m und 80m über die Bühne www.darc.de/der-club/referate/conteste/ausbildungscontest/ausbildungscontest/. Wir wünschen allen Teilnehmern - egal ob mit einer Stunde oder 24 Stunden Aktivität: Viel Spaß und Erfolg im WAG 2020! Heiko DL1RTL WAG Contestmanager
Deutscher Astronaut Matthias Maurer nun unter KI5KFH QRV…
Der deutsche Astronaut Matthias Maurer hat die US-amerikanische Lizenzprüfung der Technician Class abgelegt und das Rufzeichen KI5KFH zugeteilt bekommen. Maurer wird voraussichtlich im September 2021 als Mitglied der SpaceX Crew 3 zur Internationalen Weltraumstation (ISS) fliegen. Es darf dann mit Amateurfunkbetrieb im Rahmen des ARISS-Programms gerechnet werden. Sein Rufzeichen hat ARISS in einer Tabelle veröffentlicht: www.ariss.org Darüber berichtet Hans Schwarz, DK5JI. (Foto: StagiaireMGIMO, CC BY-SA 4.0)
„Interview unter dem Turm“ Folge 25: Ausbildung in Jüterbog…
In unserer Videoreihe „Interview unter dem Turm“ stellen wir Ihnen Funkamateure und ihre Leidenschaft für Ihr Projekt vor. In der Folge 25 schalten wir zum Ausbildungszentrum Jüterbog. Vorstandsmitglied Ronny Jerke, DG2RON, berichtet über den Intensivlehrgang „Von Null auf E“ und den Updatelehrgang auf die Amateurfunkklasse A. Proband Uwe Oehm, DO1UO, beschreibt, wie sich der Lehrgang als Teilnehmer „anfühlt" und welche Maßnahmen in Corona-Zeiten greifen. Mit Unterstützung durch das Filmteam von „Faszination Amateurfunk“ senden wir diesmal live aus einem virtuellen Studio. Den kurzweiligen Videobeitrag finden Sie auf dem DARC-YouTube-Kanal „darchamradio“ unter dem Link youtu.be/1twVZvr95Ic. Weitere Videos aus dem DARC e.V. finden Sie auf unserem Kanal unter www.youtube.com – wir freuen uns jederzeit über neue Abonnenten. Vergessen Sie auch bitte nicht, unseren Kanal zu abonnieren und auch das kleine Glockensymbol mit anzuklicken, damit Sie eine Benachrichtigung erhalten, sobald wir wieder einmal ein neues Video hochgeladen haben.
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