Guten Tag

Herzlich willkommen bei OV A11!

Amateurfunk – das Tor zur Welt


Der Empfang von Aussendungen des Amateurfunkdienstes ist in Deutschland jedermann gestattet. Die aktive Teilnahme am Amateurfunkdienst, d.h. der Betrieb eines Senders, ist an eine Zulassung gebunden.

Das Amateurfunkzeugnis erwirbt man durch eine Prüfung bei der nationalen Fernmeldeverwaltung, in Deutschland der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen.

Damit unterscheidet sich der Amateurfunkdienst von diversen Funkanwendungen für Jedermann [CB-Funk], die ohne Prüfung genutzt werden dürfen.

Vy 73 es 55
Peter Adelmann, DG2GPA


Die nächsten Termine

OV-Abend

Datum 26. April 2019
Zeit 20:00 Uhr
Ort Stadtteil- und Familienzentrum Oststadt, Grimmelshausenstraße 30, 77654 Offenburg
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Früh­schoppen

Datum 28. April 2019
Zeit 10:45–13:00 Uhr
Ort Landgasthaus Krone, Hauptstraße 28, 77799 Ortenberg
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Früh­schoppen

Datum 05. Mai 2019
Zeit 10:45–13:00 Uhr
Ort Landgasthaus Krone, Hauptstraße 28, 77799 Ortenberg
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Meldungen des DARC

Für Details und zum "Weiterlesen" müssen Sie sich auf der Homepage des DARC e.V. einloggen.

Owen Kay Garriott, silent Key

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Am 15. April 2019 ist der US-amerikanische Astronaut Owen Kay Garriott im Alter von 88 Jahren in Huntsville, Alabama gestorben. Er kann als Amateurfunk-Pionier im Weltraum bezeichnet werden. So mancher wird sich noch an die erste bemannte Amateurfunkstation im Erdorbit erinnern. Im November 1983 wurde das Rufzeichen W5LFL dort aktiviert. An Bord des Spacelabs in der Raumfähre Columbia beim Shuttleflug STS-9 war Owen Kay Garriott als erster Mensch aus dem Weltraum als Funkamateur zu hören. Bei der gleichen Mission war auch der erste westdeutsche Astronaut Ulf Merbold an einer amerikanischen Weltraumaktivität beteiligt.Darüber informiert Alfred Artner, DJØGM.

Schnell anmelden zum 1. AfuBarCamp im Amateurfunkzentrum

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In weniger als drei Wochen startet das insgesamt dritte AfuBarCamp. Zum ersten Mal lädt der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. am 4. und 5. Mai ab 10 Uhr zum Austausch nach Baunatal ein. Knapp 30 Interessenten haben sich bereits für die Ideenwerkstatt rund um das Thema Amateurfunk angemeldet. Die Organisatoren freuen sich über weitere Funkbegeisterte, die aktiv an diesem innovativen Veranstaltungsformat teilnehmen. „Alle Teilnehmer sind dazu aufgerufen, das BarCamp inhaltlich mitzugestalten. Jeder Funkamateur hat ein spezielles Thema, über das er ohne Vorbereitung ausführlich referieren oder fachsimpeln kann. Daraus ergeben sich erfahrungsgemäß angeregte Gespräche, die alle Teilnehmer weiterbringen“, erklärt Silvio Kunze, DM9KS, vom BarCamp-Team und ergänzt: „Das BarCamp schafft Raum für gemeinsames Lernen. Die Teilnehmer teilen ihr Wissen und profitieren dadurch voneinander." Auch Stephanie Heine, DO7PR, die sich im Team engagiert, sieht die Vorteile eines solch offenen Konzepts: "Immer wieder stelle ich fest, wie vielfältig und facettenreich der Amateurfunk ist. Jeder Funkamateur hat sein Spezialgebiet, kann darüber berichten und genau von dieser Leidenschaft lebt ein solches BarCamp. Ich freue mich sehr darauf!" Noch gibt es freie Plätze. Anmeldungen sind online möglich unter https://events.darc.de. Ohne Übernachtung beträgt die Teilnahmegebühr 72 Euro, darin enthalten sind alkoholfreie Getränke, Kaffee, zwei Mittagssnacks und ein Abendessen. Zimmerreservierungen werden - für Mitglieder - in der Anmeldung berücksichtigt. Im Gesamtpreis von 129 Euro ist die Teilnahmegebühr (s.o.) sowie eine Übernachtung mit Frühstück von Samstag auf Sonntag enthalten. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.darc.de/nachrichten/veranstaltungen/#c51806. Berichte über die vergangenen Amateurfunk-BarCamps lesen Sie in der CQ DL 2/18 auf Seite 70 sowie in der Ausgabe 2/19 auf Seite 10 f.    

EMV-Referat tagte in Baunatal

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Auf Einladung des Referatsleiters, Klaus Eichel, DL6SES, tagte das EMV-Referat des DARC e.V. am vergangenen Wochenende im 22. Jahr seines Bestehens im Hotel Stadt Baunatal. Neben praktischen Messungen gab es weiterführende Informationen aus den einzelnen Distrikten sowie interessante Vorträge. Das für EMV zuständige Vorstandsmitglied, Christian Entsfellner, DL3MBG, berichtete zunächst über seine Tätigkeiten als Vorsitzender des RTA, über die Arbeit mit der Bundenetzagentur sowie über die Ergebnisse der Störpegelumfrage. Besonderen Dank sprach er in diesem Zusammenhang Ulfried Überschar, DJ6AN, der via Skype zugeschaltet war, und dessen Sohn aus. Beide waren an der Auswertung der Daten maßgeblich beteiligt.Hans Schlecht, DL8MCG, der technische Referatsverantwortliche, betreute gemeinsam mit Günter Lanz, DD4WU, Messungen mit einem Rohde & Schwarz EMV-Empfänger und die dazugehörigen Netznachbildungen. Es wurden die derzeit auf dem Markt verfügbaren PLC-Modems, aber auch andere potenzielle Störquellen, untersucht und vermessen. Jörg Logemann, DL2NI, stellte Antennenkonzepte zur Störersuche und Störausblendung, zum Empfang und zur Feldstärkenmessung vor. Die Peilung von PLC-Modems und anderer Störquellen konnte mit Hilfe des mitgebrachten und bereitgestellten Equipments praktisch vor Ort getestet werden. DL8MCG berichtete über den Versuchsaufbau eines abgesetzten (Remote) Frontend Linearumsetzers von 80 m auf 6 m zur Reduzierung von Störungen. Referatsleiter Klaus Eichel, DL6SES, diskutierte mit den Teilnehmern ferner über den aktuellen Stand von ENAMS, dem u.a. durch die Mitgliedschaft Pro 2018 geförderten Projekt zur Etablierung eines Systems zur flächendeckenden Bewertung der elektromagnetischen Umwelt. Weiterführende Informationen über dieses System zur Messung von HF-Störungen finden Sie in der CQ DL (CQ/DL 12/17 S. 15 ff; CQ/DL 2/18, S. 49 ff., CQ/DL 3/19, S. 37 ff.). Unterstützt wurde er dabei hard- und softwareseitig durch den Vortrag "Grundlagen der Störmessungen mit SDR" von Prof. Dr. Ing. Michael Hartje, DK5HH. Dessen Erkenntnisse spiegeln sich auch in der Entwicklung der Hard- und Software des ENAMS-Projektes wieder.Prof. Dr.-Ing. M. Krüger, DL5DAM, referierte über den aktuellen Stand rund um das induktive Laden von Kraftfahrzeugen mit höherer Leistung und das Magnetfeld / EMV. Dabei demonstrierte er den Teilnehmern, u.a. mit einer Simulation, die unterschiedlichen Auswirkungen und das Ladeverhalten bei kontaktloser Ladung ebenso eindrucksvoll wie den aktuellen technischen Stand, mögliche Frequenzen und Grenzen sowie derzeit noch zu lösende Sicherheitsfragen. Knut Rotstein, DL1KRT, berichtete im Anschluss über die aktuelle Normenlage in Europa am Beispiel von IT-Produkten. Bertram Heßler, DG2FDE, erläuterte den Teilnehmer dieser arbeitsintensiven Tagung auch die aktuelle rechtliche Lage rund um das Thema EMV und die daraus resultierenden Fragen.Die Tagung endete am 14. April mit den Berichten der Distriktsreferenten über ihre Arbeit, der Beratung über aktuell offene EMV-Fälle sowie einem Erfahrungsaustausch bezüglich des Umgangs mit der Störungsbehandlung.Darüber berichten Bertram Heßler, DG2FDE, und Christian Entsfellner, DL3MBG (Bild: Jens Schoon, DH6BB).