Guten Morgen

Herzlich willkommen bei OV A11!

Amateurfunk – das Tor zur Welt


Der Empfang von Aussendungen des Amateurfunkdienstes ist in Deutschland jedermann gestattet. Die aktive Teilnahme am Amateurfunkdienst, d.h. der Betrieb eines Senders, ist an eine Zulassung gebunden.

Das Amateurfunkzeugnis erwirbt man durch eine Prüfung bei der nationalen Fernmeldeverwaltung, in Deutschland der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen.

Damit unterscheidet sich der Amateurfunkdienst von diversen Funkanwendungen für Jedermann [CB-Funk], die ohne Prüfung genutzt werden dürfen.

Vy 73 es 55
Peter Adelmann, DG2GPA


Die nächsten Termine

Früh­schoppen

Datum 23. August 2020
Zeit 10:45–13:00 Uhr
Ort Landgasthaus Krone, Hauptstraße 28, 77799 Ortenberg
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Früh­schoppen

Datum 30. August 2020
Zeit 10:45–13:00 Uhr
Ort Landgasthaus Krone, Hauptstraße 28, 77799 Ortenberg
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Früh­schoppen

Datum 06. September 2020
Zeit 10:45–13:00 Uhr
Ort Landgasthaus Krone, Hauptstraße 28, 77799 Ortenberg
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Meldungen des DARC

Für Details und zum "Weiterlesen" müssen Sie sich auf der Homepage des DARC e.V. einloggen.

Der „December YOTA (Youngsters On The Air) Month“ steht an

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Im nächsten Monat werden Jugendliche aus der ganzen Welt auf den Amateurfunkbändern mit den YOTA-Sonderrufzeichen aktiv. Auch gibt es wieder die Möglichkeit ein Diplom in vier Stufen (Bronze, Silber, Gold und Platin) zu arbeiten, das beim Erreichen kostenlos heruntergeladen werden kann. Das Ziel der Aktivität ist die Belebung der Amateurfunkbänder und somit die aktive Mitgestaltung der Zukunft im Amateurfunk. Wie bereits in den vergangenen Jahren können sich Jugendliche das deutsche YOTA-Sonderrufzeichen ausleihen und damit Betrieb machen. Leider haben viele junge Rufzeicheninhaber selbst keinen Zugriff auf eine Funkstation und können dadurch nur sehr spärlich aktiv werden. Dem wollen wir im Zuge der anstehenden DYM-Aktivität entgegenwirken und das Netzwerken unter der deutschen Amateurfunkgemeinde ankurbeln. Da es viele Clubstationen und noch mehr Mitglieder mit privaten Stationen gibt, von denen ein „Youngster“ nur träumen kann, gibt es dieses Jahr folgende Neuerung. Unter https://ajw.darc.de/dymStationen können sich genau diese deutschen Stationen auf der Karte eintragen und somit die Stationen für die Jugendlichen und deren Betrieb öffnen. Getreu dem Motto „Komm vorbei. Bei mir/uns kannst du funken.“ Bei der Registrierung kann angegeben werden, welche Bänder zur Verfügung stehen, ob Betrieb am Wochenende oder gar eine Übernachtung möglich ist. Der Funkbetrieb an der Station erfolgt allerdings in direkter Absprache zwischen dem Stationsverantwortlichen und den Interessenten und dementsprechend „auf eigene Gefahr“. Bitte leitet diese Info an alle Stationsinhaber weiter und motiviert sie, sich auf https://darc.de/ajw/yota-monat-dezember-station-melden einzutragen und damit die Funkamateure von morgen mit einer gemeinsamen Aktivität zu unterstützen. Leitet diese Info ebenso an alle jugendlichen Rufzeicheninhaber weiter und motiviert sie, beim Dezember YOTA Monat (DYM – https://events.ham-yota.com) aktiv zu werden und von einer Station in ihrer Nähe Betrieb zu machen. Das YOTA-Rufzeichen kann unter https://darc.de/ajw/on-the-air-aktionen/#c155139 reserviert werden. Dort ist auch die Karte der angemeldeten Stationen zu finden. Darüber berichtet das YOTA-Team Deutschland.

WRC19 – Die zweite Woche

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Die etwa 30 °C Außentemperatur und die intensive Kühlung der Konferenzräume bzw. -säle durch stark blasende Klimaanlagen haben mittlerweile bei etlichen Delegierten zu Erkältungen geführt. Man hofft, dass nach Beschwerden die Temperaturunterschiede nicht mehr so groß sein werden. Mittlerweile gibt es auch Sitzungen, die bis in den späten Abend hineingehen. Erfahrungsgemäß werden zu Ende der Konferenz auch Nachtsitzungen notwendig, da der letzte Schlusstag ja bereits feststeht. 50 MHz In der zweiten Woche zeichnete sich ab, dass der gefundene Weg, die verschiedenen Wünsche der Verwaltungen zu einer neuen Zuweisung an den Amateurfunkdienst bei 50 MHz zu erfüllen, nicht mehr infrage gestellt wird. Nach zehn Sitzungen der Unterarbeitsgruppe 4C1 wird vorgesehen, den Amateurfunkdienst mit sekundärem Status im Frequenzband 50…52 MHz in die Zuweisungstabelle in Artikel 5 der ITU Radio Regulations einzutragen. Abweichungen davon, also Spektrum bis 54 MHz oder primärer Status, werden für diejenigen Länder zugelassen, die sich in die entsprechenden Fußnoten eintragen. Die Ausformulierung der Fußnoten, die einen Schutz anderer Funkdienste gewährleisten sollen, wird in der nächsthöheren Instanz (Kommission 4C) weiterbehandelt. Nach abschließender Zustimmung dort geht der Kompromiss-Vorschlag in weitere Instanzen, bis schließlich die Vollversammlung (Plenary) in mehreren Lesungen dem Ganzen zustimmt. Auf dem Weg dahin kann zwar noch alles passieren, aber man ist optimistisch. In der Sitzung des übergeordneten Komitees 4 am 12. November wurde das Dokument mit dem Vorschlag der neuen 50-MHz-Zuweisung behandelt. Es gab noch etliche Änderungen an den Fußnoten und man überzog die vorgesehen Sitzungszeit erheblich, aber letztendlich wurde von allen Verwaltungen die Zuweisung abgesegnet. Das heute gefundene Ergebnis wird nun noch in Lesungen von der Vollversammlung behandelt, was formell notwendig ist. 23-cm-Band – Galileo Es ist noch nicht darüber entschieden worden, ob Studien zur Verträglichkeit des Amateurfunkdienstes mit dem Satelliten-Navigationssystem Galileo bis zur nächsten WRC23 auf die Tagesordnung gesetzt werden: Die Europäische Kommission drängt über die Verwaltung eines EU-Mitgliedslandes mit erheblichem Aufwand auch vor Ort darauf. Aus Sicht des Amateurfunkdienstes sind die vorgetragenen Bedenken aufgrund der vor 5 Jahren festgestellten zwei Fälle von Störungen von Empfängern bei einer Galileo-Kontrollstation übertrieben dargestellt. Auch lassen sie sich nicht verallgemeinern, zumal sie damals durch entsprechenden Aktionen abgestellt wurden. Klar ist, dass das Galileo-System einen passenden Schutz erfordert, was z.B. durch passende Organisation der Nutzung durch Funkamateure (u.a. Bandplanung) machbar sein wird. Klein-Satelliten Für Klein-Satelliten mit kurzer Missionsdauer werden Frequenzen für die Verfolgung, Steuerung und Telemetrie-Empfang gesucht. In der Vergangenheit wurde gelegentlich unser 2-m- bzw. 70-cm-Band dafür missbraucht, wenn keinerlei Bezug zum Amateurfunk bestand. Da das Interesse an solchen Klein-Satelliten weiterhin erheblich steigt, ist eine entsprechende Lösung durch Bereitstellung von Frequenzspektrum nahe 137 MHz und 149 MHz auch in unserem Interesse. Darüber berichten Ulli Müller, DK4VW, und Bernd Mischlewski, DF2ZC, vom DARC-Referat Frequenzmanagement. Bild: Schwierige Suche eines Kompromiss während der Unterbrechung der Sitzung (Foto: DK4VW)

AJW-Arbeitstagung im Amateurfunkzentrum

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Am vergangenen Wochenende haben sich 16 AJW-Referenten und interessierte Mitglieder in Baunatal zur Arbeitstagung des Referats für Ausbildung, Jugendarbeit & Weiterbildung getroffen, welche dieses Jahr unter dem Motto „Amateurfunk entdecken“ stand. Während des Vormittags haben die Teilnehmer in kleinen Gruppen an einem Problem gearbeitet, dass sicherlich jeder von uns schon einmal hatte: Wie begeistere ich in 30 Sekunden mein Gegenüber, z.B. Arbeitskollegen oder Besucher am Amateurfunkstand auf dem Stadtfest von der Faszination des Hobbys Amateurfunk? Nach der Besprechung der Ergebnisse, die bald auch auf der AJW-Webseite zu finden sind, ging es weiter mit dem Thema „Flyer zum informieren und begeistern“. Hier entwickelten die Teilnehmer etliche kreative Entwürfe, die nun verfeinert und spätestens zur HAM RADIO 2020 in Papierform zu sehen sein werden. Ab dem Abend gab Willi, HB9AMC, Jugendkoordinator der schweizerischen Amateurfunkvereinigung USKA einen Einblick in sein Vorhaben, die Ausbildungsinhalte an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen. Nach den Abendessen wurden – ebenfalls in Gruppenarbeit – die Themen „Ausbildung im OV“ und „Jugendliche vernetzen“ bis spät in die Nacht besprochen. Susanne DL8SU, die beim internationalen YOTA-Sommercamp in Bulgarien viele Jugendliche Funkamateure getroffen hat, möchte gerne die „Youngster“ in Deutschland stärker miteinander bekannt machen. Gemeinsam wurden hierzu Ideen ausgearbeitet, die im nächsten Jahr in mehreren Distrikten umgesetzt werden sollen. Aufgabe am Sonntag war das Sammeln persönlicher Erlebnisse, die einen selbst für den Amateurfunk begeistert haben oder ein besonderes Highlight waren. Diese Momente können als Beispiele dafür dienen, anderen Menschen die Faszination Amateurfunk zu vermitteln und sie für das Hobby zu gewinnen. Nach der Auswertung und dem anschließenden Mittagessen sind alle Teilnehmer hochmotiviert und mit neuen Ideen wieder in ihre Heimatdistrikte aufgebrochen. Darüber berichtet der DARC-AJW-Referent Gerrit Herzig, DH8GHH.