DARC e.V.

Der DARC e.V. ist der größte Verband von Funkamateuren in Deutschland und die drittgrößte Amateurfunkvereinigung weltweit. Mit über 34.000 Mitgliedern vertritt der DARC die Interessen der über 65.000 Funkamateure in ganz Deutschland und engagiert sich bei der Förderung des Amateurfunks auf allen Ebenen – auch international.

Weltweiter Funkverkehr

Der Deutsche Amateur-Radio-Club e. V. ist die unabhängige Vertretung der behördlich geprüften Funkamateure in Deutschland, die auf gesetzlicher Grundlage sowie durch Anbindung an internationale Verträge und Empfehlungen berechtigt sind, weltweit Funkverkehr zu betreiben.

Der DARC e. V. hat knapp 34.000 Mitglieder in Deutschland und gliedert sich organisatorisch in 24 regionale Distrikte mit über 1.000 Ortsverbänden. Die Verwaltung des DARC e. V. erfolgt zentral in der Geschäftsstelle des Deutschen Amateurfunkzentrums in Baunatal bei Kassel.

Serviceleistungen der Geschäftsstelle in Baunatal

Die Betreuung der Mitglieder und der Ortsverbände steht an erster Stelle bei den Aufgaben der Geschäftsstellenmitarbeiter. Des Weiteren zählen das Finanz- und Rechnungswesen des DARC e. V., die Koordinierung von Informationen, die weltweite Vermittlung von Funkbestätigungskarten (QSL-Karten) und die Herstellung der monatlichen Clubzeitschrift CQ DL zu den Haupttätigkeitsbereichen der Geschäftsstelle. Jährlich werden in Baunatal 4,5 Millionen QSL-Karten sortiert und vermittelt.

Amateurfunk in Ihrer Nähe

Der DARC e.V. ist bundesweit mit über 1000 Ortsverbänden lokal vertreten.

Links


Meldungen des DARC

Für Details und zum "Weiterlesen" müssen Sie sich auf der Homepage des DARC e.V. einloggen.

Nördlichster Reverse Beacon Net-Knoten in Europa gestartet…

| darc.de

Dank eines Zuschusses der Yasme Foundation ging am 22. Dezember der nördlichste Reverse Beacon Net (RBN) Knoten in Europa online. Ermöglicht wurde dies durch eine Initiative der Yasme Foundation zur Bereitstellung zusätzlicher Reverse Beacon Network-Knoten in unterversorgten Gebieten. Der neueste Knoten wird von Radio Arcala (OH8X) ganz in der Nähe der Region Lappland gehostet. Während der Stunden der Dunkelheit am und oberhalb des nördlichen Polarkreises bietet die polare Pfadausbreitung eine Ausleuchtzone, die ganz Nordamerika für viele Stunden abdeckt. Sogar Stationen innerhalb des Polarlichtovals und Stationen im hohen Norden konnten diesen Vorteil bereits nutzen. Der RBN-Knoten OH8X wird die Untersuchung der polaren HF-Ausbreitung, bei der Radio Arcala mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft im Norden zusammenarbeiten wird, weiter unterstützen. Der Empfänger des RBN-Knotens befindet sich derzeit an der Radio-Arcala-Station OH8X bei 65-11-03N und 26-14-53E, kann aber später noch weiter nach Norden in das Herz der Polarlichtregion verlegt werden. Darüber berichtet der US-amerikanische Amateurfunkverband ARRL auf seiner Webseite.

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Online-AfuBarcamp kurz und knackig, zum Ausprobieren!…

| darc.de

Ein Barcamp ist eine dynamische, lebendige Veranstaltung. Das Programm entsteht erst im laufenden Prozess aus den Interessen und Ideen der Teilnehmenden. Jedes AfuBarcamp ist ein bisschen anders, man weiß nie genau, was kommt, aber immer gibt es zufriedene Teilnehmende. Die haben uns beim letzten Mal gebeten, unsere AfuBarcamps bitte häufiger anzubieten. Darauf gehen wir gerne ein, gleichzeitig wollen wir interessierten Neueinsteigern eine bequeme Gelegenheit bieten, diese Veranstaltungsform für sich auszuprobieren. Deshalb veranstaltet das AJW-Referat des DARC jetzt das kürzeste AfuBarcamp aller Zeiten. Es findet statt am kommenden Mittwoch, dem 13.1. und dauert nur einen Abend, von 19 Uhr bis 22.15 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist diesmal nicht nötig. Wir nutzen wieder das bewährte BigBlueButton Videokonferenz- und Schulungssystem des DARC. Einen Tag davor, am Dienstagabend von 19 bis 20 Uhr, bieten wir außerdem eine BigBlueButton-Einführung. Wer sich damit noch nicht oder noch nicht gut auskennt, kann die eigene Technik testen und sich mit dem System vertraut machen. Wir führen dabei auch in Möglichkeiten von BigBlueButton ein, die normalerweise Vortragenden vorbehalten sind: Bei unserem Online-AfuBarcamp stehen diese Möglichkeiten allen zur Verfügung. Weitere Informationen und die Hinweise zum Einstieg gibt es auf www.afubarcamp.de. Darüber berichtet Andreas Krüger, DJ3EI.

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Prüf- und Messdienst beseitigte in 2020 über 3500 Störungen…

| darc.de

Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur hat im Jahr 2020 trotz Corona-Pandemie über 3500 Funkstörungen und elektromagnetische Unverträglichkeiten vor Ort ermittelt und beseitigt. Jede vierte Störung betraf einen sicherheits- oder systemrelevanten Funkdienst, beispielsweise von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, den Flugfunk und öffentliche Mobilfunknetze. „Wir gewährleisten eine störungsfreie Kommunikation für systemrelevante Funk- und Telekommunikationsdienste auch während des Lockdowns“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Umfassende Hygiene- und Abstandsregelungen sicherten ab März die Außeneinsätze und die Auftragsbearbeitung vor Ort. Auch die Erreichbarkeit der Störungsannahme und die bundesweite Einsatzbereitschaft des Prüf- und Messdienstes war rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche gewährleistet. Der Prüf- und Messdienst ist immer dann gefragt, wenn Beeinträchtigungen von Funk- und Telekommunikationsdiensten keine betrieblichen Ursachen haben, sondern durch ungewollte oder unzulässige Funkaussendungen oder andere elektromagnetische Effekte verursacht werden. Neben der Funkstörungsbearbeitung und präventiven Überprüfungen von Frequenzzuteilungen kontrolliert der Prüf- und Messdienst u.a. die Umsetzung von Versorgungsverpflichtungen im Mobilfunk und die Einhaltung von Grenzwerten der elektromagnetischen Umweltverträglichkeit. Des Weiteren sucht der Prüf- und Messdienst nach Frequenznutzungen ohne Frequenzzuteilung und stellt bei Großveranstaltungen sicher, dass Frequenzen störungsfrei für die unterschiedlichsten Funkanwendungen genutzt werden können. Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur ist an 19 Standorten im Bundesgebiet mit Messfahrzeugen vertreten, um flächendeckend Aufgaben wahrzunehmen. Darüber hinaus werden ein akkreditiertes Messlabor für die Marktüberwachung und eine Satellitenmessstelle betrieben. Verbraucher und Unternehmen, die eine Funkstörung melden wollen, können sich an die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur wenden. Diese ist jederzeit unter Tel. 04821-895555 oder per E-Mail unter funkstoerung(at)bnetza.de erreichbar. Hier wird geklärt, ob die gemeldete Störung in die gesetzliche Zuständigkeit der Bundesnetzagentur fällt. Sollte die Störung betrieblicher Natur sein, wird der Anfragende beraten, an wen er sich wenden sollte. Dieser Service und die Störungsbearbeitung durch den Prüf- und Messdienst vor Ort sind für den Störungsmeldenden gebührenfrei. Auch die Verursacher von Störungen müssen keine Gebühren befürchten, soweit die Störungen unverschuldet verursacht werden. (Quelle: Pressemitteilung der Bundesnetzagentur)

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WSJT-X 2.4.0 führt das neue digitale Protokoll Q65 ein…

| darc.de

WSJT-X Version 2.4.0 wird ein neues digitales Protokoll namens Q65 einführen, das für „minimale Zwei-Wege-QSOs über besonders schwierige Ausbreitungspfade“ gedacht ist, heißt es in der Schnellstartanleitung. „Auf Signalpfaden mit einer Dopplerspreizung von mehr als ein paar Hertz ist Q65 optimal. Q65 ist besonders effektiv bei troposphärischer Streuung, ionosphärischer Streuung und EME auf VHF und höheren Bändern sowie bei anderen Arten von schnell schwindenden Signalen“, heißt es weiter. Das neue Protokoll verwendet 65-Ton-Frequenzumtastung und baut auf QRA64 auf, das 2016 eingeführt wurde. Nutzermeldungen und Sequenzierung sind identisch mit denen in FT4, FT8, FST4 und MSK144. Q65 verwendet einen „einzigartigen Ton“ zur Synchronisierung von Zeit und Frequenz. „Wie bei JT65 ist dieser ‚Synchronton‘ auf der Wasserfall-Spektraldarstellung gut sichtbar“, heißt es im Leitfaden zur Software. „Im Gegensatz zu JT65 sind Synchronisation und Decodierung auch dann wirksam, wenn Meteor-Pings oder andere kurze Signalanreicherungen vorhanden sind. Sende-/Empfangssequenzlängen von 15, 30, 60, 120 und 300 Sekunden sind verfügbar. Laut dem Leitfaden „ermöglicht Q65 es Stationen mit einer bescheidenen Yagi und 100 W oder mehr, sich gegenseitig auf 6 m in Entfernungen bis zu etwa 1600 km zu arbeiten, und das meist dann, wenn das Band als geschlossen gilt." Die genannte Schnellstartanleitung finden Sie unter dem Link physics.princeton.edu (auf Englisch). Darüber berichtet der US-amerikanische Amateurfunkverband ARRL. (Hinweis: Auf der WSJT-X-Webseite physics.princeton.edu ist mit Stand 5. Januar noch die Version WSJT-X 2.3.0-rc2 abrufbar).

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Ein neuer „Stern“ ist am 27.12.2020 um 14.23 Uhr auf QO-100 aufgegangen…

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Auf dem Eisbrecher FS „Polarstern“ wurde an diesem Tag eine portable QO-100-Station mit einem Erst-QSO zwischen DPØPOL/MM und DK3ZL in Betrieb genommen. Ein ganz besonderes Experiment, entsprungen aus einer Idee von Felix, DL5XL, und Charly, DK3ZL. Die AMSAT-DL e.V. hat dieses Projekt spontan mit der Bereitstellung einer kompletten 6-W-Transverter-Station mit 75 cm Schüssel auf einem Dreibein unterstützt. Charly, DK3ZL, hat diese Anlage tagelang bei sich zu Hause über QO-100 ausgiebig getestet, bevor er sie am 5. Dezember 2020 persönlich zu Felix nach Bremerhaven gebracht hat, wo sie am nächsten Tag auf die Polarstern verladen wurde. Die Polarstern legte am 20. Dezember von Bremerhaven aus ab in Richtung Südpol. In Absprache mit dem verantwortlichen Bordingenieur der Polarstern, Jörg, DJØHO, der sich für das Rufzeichen DPØPOL auf der Polarstern verantwortlich zeichnet, konnte die Station in Abhängigkeit der Wettersituation vor einem Container auf dem Oberdeck aufgebaut werden. Theresa, DC1TH, und Felix, DL5XL, können so in ihrer Freizeit während der mehrwöchigen Reise in die Antarktis Funkverbindungen tätigen. Nach der Premiere kam es an den darauffolgenden Tagen immer wieder zu einem beeindruckenden Pile-Up auf dem Transponder. Der Funkbetrieb über einen geostationären Satelliten von einem fahrenden Schiff aus ist ein relativ neuer Aspekt für die Amateurfunkgemeinde und führt zu nie da gewesenen Erfahrungen. Während einer längeren Aktivitätsphase der beiden IT-Ingenieure Felix und Theresa, die sich beide auf dem Weg zur Neumayer-Station III in der Antarktis befinden, passierte das Schiff bis zu drei verschiedene Großfelder. Das bedeutete, dass die riesigen Pile-Ups dann wieder von vorne losgingen. So etwas hat es noch nie bei DXpeditionen gegeben. Das Logbuch zeigte am 2. Januar 2021 bereits 836 QSOs, 40 DXCC-Länder und elf aktivierte Großfelder: HJ89, HJ90, HJ93, HJ94, HJ95, HJ98, HJ99, HK82, HK97, HK98, IL27. Ergänzend sei noch gesagt, dass Felix an Bord der Polarstern noch neue Hardware für die vom DARC e.V. unterstützte WSPR-Station und sowie für die von der AMSAT-DL e.V. gespendete und seit Januar 2020 betriebene QO-100-Station auf der Neumayer-Station III mitführt, sodass wir uns ab Anfang Februar auch auf bewegte Bilder, sprich Videos, auf dem WB-Transponder in DATV von DPØGVN aus freuen können. Die Ankunft der Polarstern am Schelfeisrand bei DPØGVN wird für den 18. Januar 2021 erwartet. Weitere Informationen rund um die kommenden Funk-Aktivitäten auf der Polarstern, als auch auf der Neumayer-Station III, finden sie aktuell auf amsat-dl.org. Darüber berichtet Charly Eichhorn, DK3ZL.

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Erhöhte Strahlungsleistung für Linkstrecken automatisch arbeitender Stationen…

| darc.de

Für den Betrieb von Linkstrecken automatisch arbeitender Stationen haben sich das DARC-Referat VHF/UHF/SHF und das DARC-Referat Frequenzmanagement mit der Bundesnetzagentur und dem Primärnutzer der GHz-Bänder auf eine maximal zulässige Strahlungsleistung von 30 dBW ERP geeinigt. Auf der Webseite des VUS-Referats kann der „Antrag auf eine Rufzeichenzuteilung zum Betrieb einer Amateurfunkstelle gemäß § 13 Abs. 1 AFuV“ der Bundesnetzagentur heruntergeladen werden [3]. Entgegen des Hinweises zur „Strahlungsleistung ERP in dBW“ auf der letzten Seite (Hinweise zum Ausfüllen des Formblatts - Kennzeichnende Merkmale einer Amateurfunkstelle gemäß § 13 Abs. 1 AFuV) ist für Linkstrecken eine Strahlungsleistung bis zu 30 dBW genehmigungsfähig. Hinweise: - Eine Linkstrecke wird durch die Angabe der Empfangsstelle des Linkpartners gekennzeichnet und bedarf deshalb der Anträge beider Seiten - Die Bundesnetzagentur bittet darum, die Anträge zu einer Linkstrecke möglichst zeitgleich (idealerweise in der gleichen Woche) zu stellen - Wir bitten darum, den Verwaltungsaufwand durch folgende Maßnahmen gering zu halten: 1. Erhöhung der Leistung bei Bestandslinkstrecken idealerweise erst zur nächsten geplanten Verlängerung, Änderung oder Erweiterung einer Genehmigung, 2. Genügend Reserve bei der Strahlungsleistung einplanen, sodass eine Genehmigung bei einer Aufrüstung der Linkstrecke nicht gleich wieder geändert werden muss. Planung der Reserve am Beispiel einer Hamnet-Linkstrecke: Für die Strahlungsleistung sind die Ausgangsleistung der Linkeinheit und der Gewinn der genutzten Antenne ausschlaggebend. Ausgangsleistung der Linkeinheit: Wir nehmen für typische Linkeinheiten 30 dBm bzw. 0 dBW Ausgangsleistung als Maximum an (in der Praxis wird das Maximum zwar nur selten erreicht, da bei dem von uns gewünschten höherwertigen Modulationsverfahren die Endstufe nicht mehr im linearen Bereich arbeiten würde und die Ausgangsleistung von der Linkeinheit automatisch um bis zu 4 dB reduziert wird, aber mit dem Maximalwert bleibt man auf der sicheren Seite). Gewinn der genutzten Antenne: Unter dem Strich bleibt als begrenzender Faktor einer Linkstrecke der für die Antenne zur Verfügung stehende Platz. Für den Durchmesser eines Parabolspiegels auf 5750 MHz kann man bei 15 cm etwa 17 dBi, bei 30 cm etwa 23 dBi und bei 60 cm etwa 29 dBi Antennengewinn annehmen [1]. Es sollte nun jeder selbst abschätzen, welche maximale Antennengröße für die Linkstrecke langfristig zum Einsatz kommen wird. Der gesuchte Wert für die Strahlungsleistung zum Eintragen in das Formular ist schnell ermittelt: 0 dBW Ausgangsleistung der Linkeinheit + Antennengewinn in dBd [2]. „Good link“ wünscht Jann Traschewski, DG8NGN (DARC Referent VHF/UHF/SHF) [1] www.rfwireless-world.com [2] Antennengewinn in dBd = Antennengewinn in dBi - 2,15 dB [3] Antragsformular und Rechenbeispiele: www.darc.de

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Der DARC wünscht einen guten Start in das neue Jahr…

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Hinter uns liegt ein in vielerlei Hinsicht besonderes Jahr. Die Corona-Pandemie hat uns vor große Herausforderungen gestellt und uns in allen Lebensbereichen mit teilweise schmerzlichen Einschränkungen konfrontiert. Die Krise hat uns aber auch gezeigt, dass wir unser Vereinsleben im DARC trotz aller Widrigkeiten aufrechterhalten können. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern dem Einsatz und dem Einfallsreichtum unserer Mitglieder zu verdanken. Die dem Funkamateur typische Experimentierfreude war hierbei ganz klar von Vorteil: Wir haben neue Wege gefunden, um unser Clubleben aufrechtzuerhalten und so die Tore geöffnet für neue Kommunikationswege und Veranstaltungsformen. Der DARC-Vorstand sowie die Mitarbeiter der Geschäftsstelle in Baunatal bedanken sich – für Ihr Durchhaltevermögen in dieser schwierigen Zeit, für Ihr Engagement und für Ihre Treue zum Verband. Wir wünschen allen Mitgliedern und deren Familien ein besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest und ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr.  Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle und der DARC Verlag GmbH in Baunatal wieder ab dem 4. Januar 2021. Bleiben wir in Kontakt - Bleiben Sie gesund.

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Franz Berndt, DL9GFB, ist silent key…

| darc.de

Am 22. Dezember 2020, einen Tag nach seinem 68. Geburtstag, erlag Franz Berndt, DL9GFB, Distriktsvorsitzender in Mecklenburg-Vorpommern, den Folgen seines wenige Tage zuvor erlittenen Schlaganfalls. Franz kam mit 13 Jahren in seiner Heimatstadt Bad Doberan zum Amateurfunk und begann seine aktive Afu-Tätigkeit als SWL mit seiner Prüfungsnummer DM-4295-A. Es folgte die Zeit als Mitbenutzer an der Klubstation unter den Rufzeichen DM4SDA und Y45SA. Gegen Ende der DDR erhielt er die Einzelgenehmigung mit dem Rufzeichen Y25JA und funkte ab 1991 als DL9GFB. Franz bevorzugte die Kurzwellenbänder besonders in „seiner“ Betriebsart Telegrafie. Er war aber auch in SSB und gelegentlich in den digitalen Sendearten auf den Bändern aktiv. Seine letzte Funkaktivität war die Teilnahme am ARRL-10-Meter-Contest zu Anfang dieses Monats. Franz Berndt gehörte zu den weltweit bekannten und geehrten Funkamateuren, insbesondere auch durch seine 20 DX-Peditionen, die er zum Teil selbst organisiert hat und daran auch teilgenommen hat. Er benutzte dabei insgesamt 25 verschiedenen Rufzeichen. Die letzte DX-Pedition war im Oktober mit Z66DX in den Kosovo. Nach der Gründung des DARC-Distriktes Mecklenburg-Vorpommern (V) wurde Franz 1991 zum Referenten für Funkbetrieb berufen. Aus dieser Zeit stammen auch die insgesamt neun auf ihn zugelassenen Clubstationsrufzeichen. Der jährlich im März stattfindende MVP-Contest sowie die Aktivitäten des Distriktes im Zusammenhang mit dem SOP-Diplom waren eng mit dem Rufzeichen DL9GFB verbunden. Nach fünf Jahren als stellvertretender DV-V wurde er 2010 zum Vorsitzenden des DARC-Distriktes Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Als Distriktsvorsitzender war Franz automatisch auch Mitglied des Amateurrates des DARC. Hier wirkte er mit und er war stets an dessen Entscheidungen interessiert. Er hinterfragte so manche Diskussion und brachte neue Sichtweisen ein. Zu dem umfangreichen gesellschaftlichen Engagement von Franz Berndt gehörten weitere ehrenamtliche Funktionen bis hin zu seiner Passion für die Kirchenmusik als Posaunist im Bad Doberaner Münster. Franz, der sich nie zu schonen vermochte, zeichnete sich durch ein organisatorisches Talent aus und war eine im Amateurfunkgeschehen Mecklenburg-Vorpommerns nicht wegzudenkende stets hilfsbereite Persönlichkeit. Wir im Distrikt V sowie die gesamte Amateurfunkwelt verlieren in DL9GFB einen der aktiven Funkamateure. Wir werden ihn vermissen und müssen ihn dankbar in Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten seiner Familie. Hardy Zenker, DL3KWF, stv. DV Mecklenburg-Vorpommern (V) Heinz Mölleken, DL3AH, AR-Sprecher des DARC e.V. Der DARC-Vorstand    

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Nutzung von 2320–2450 MHz und 5650–5850 MHz durch Klasse-E-Inhaber verlängert…

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Um Funkamateuren mit einer Zulassung der Klasse E die Teilnahme an HAMNET und den Zugang zu zwei weiteren Frequenzbereichen zu ermöglichen, wird im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) die Nutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850 MHz durch Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse E unter den folgenden Nutzungsbestimmungen bis zum 31. Dezember 2021 gestattet. Die maximal zulässige Sendeleistung bei der Nutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850 MHz durch Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse E beträgt 5 Watt PEP. Dabei sind die Nutzungsbestimmungen 9 und 13 gemäß Buchstabe B der Anlage 1 der Amateurfunkverordnung (AFuV) und alle sonstigen Bestimmungen des Amateurfunkgesetzes (AFuG) und der Amateurfunkverordnung (AFuV) einzuhalten.

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