Gute Nacht

Herzlich willkommen beim OV A11!

Amateurfunk – das Tor zur Welt

Als am 10. September 1950 in Bad Homburg der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. in seiner jetzigen Form, mit Distrikten und Ortsverbänden, gegründet wurde, waren es ca. 3.600 Mitglieder, davon ca. 500 registrierte Kurzwellenhörer.

Ziel war unter anderem, die durch das Amateurfunkgesetz erhaltene Freiheit gegenüber den Behörden zu wahren.

Daraus entwickelte sich der heutige DARC e.V. mit seinen 34.000 Mitgliedern.

Der Empfang von Aussendungen des Amateurfunkdienstes ist in Deutschland jedermann gestattet. Die aktive Teilnahme am Amateurfunkdienst, d.h. der Betrieb eines Senders, ist an eine Zulassung gebunden.

Das Amateurfunkzeugnis erwirbt man durch eine Prüfung bei der nationalen Fernmeldeverwaltung, in Deutschland der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen.

Damit unterscheidet sich der Amateurfunkdienst von diversen Funkanwendungen für Jedermann [CB-Funk], die ohne Prüfung genutzt werden dürfen.

Unseren OV A11 gibt es dieses Jahr seit 76 Jahren!

1950 bis 2026


Mitglied im DARC e.V.



Jahres­haupt­versammlung 2026

Save the date / Termin vormerken

Liebe XYL, lieber OM und Gäste,

Jahreshauptversammlung am Freitag, den 27.02.2026.

Weitere Informationen und die Einladung folgen.

vy73 Martin Gaß
DJ6GC OVV-A11


Amateurfunk: Leichterer Einstieg ins Hobby

Neue Regelungen

Seit Juni gibt es ein paar Neuerungen im Bereich des Amateurfunks. Das bringt auch Chancen für den Amateurfunk mit sich, denn der Einstieg in das Hobby wird leichter und Regelungen werden an den aktuellen Stand der Technik angepasst.

Laut Bundesministerium für Digitales und Verkehr gab es Ende 2022 61.139 zugelassene Funkamateure in Deutschland. Wer gerne mit dieser Freizeitbeschäftigung starten möchte, dem bieten seit Juni Neuerungen der Amateurfunkverordnung einen vereinfachten Einstieg in dieses Hobby. "Die Amateurfunkverordnung wurde zuletzt 2005 neu gefasst. Mit der Novelle wird die Amateurfunkverordnung an die heutigen technischen Möglichkeiten und den fortgeschriebenen, internationalen Rechtsrahmen angepasst", erklärt Michael Reifenberg von der Bundesnetzagentur auf Anfrage der Redaktion Wirschaft und Ratgeber.

Die "Zweite Verordnung zur Änderung der Amateurfunkverordnung" wurde bereits voriges Jahr im Juni im Bundesgesetzblatt bekannt gegeben. Ein Jahr Vorlauf bis zum in Kraft treten sei aus organisatorischen Gründen notwendig gewesen, so Reifenberg: "Vorschriften und IT-Systeme mussten an die neue Amateurfunkverordnung angepasst werden. Hierzu zählen beispielsweise eine Überarbeitung der Prüfungsordnung und der Prüfungsfragen im Zuge der Einführung der Lizenzklasse N sowie eine Überarbeitung des Rufzeichenplans."

Quelle

Schneller Funken: Einfachere Ausbildung möglich

Wer gerne Hobbyfunker werden möchte, musste bisher einiges an Wissen besitzen und auch eine Prüfung durchlaufen. Dazu heißt es auf der Webseite der Bundesnetzagentur:

"Für den Betrieb eines Senders einer Amateurfunkstelle sind jedoch besondere Kenntnisse und eine Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst mit personengebundener Rufzeichenzuteilung erforderlich."

Mit der Novelle der Amateurfunkverordnung wird nun der Einstieg in die Freizeitaktivität erleichtert. Dafür gibt es eine neue Lizenzklasse. "Die Lizenzklasse N wird eingeführt, um einen niederschwelligen Einstieg in den Amateurfunk zu ermöglichen. Mit grundlegenden Kenntnissen der für den Amateurfunk geltenden Vorschriften und betrieblichen Rahmenbedingungen kann das Hobby ausgeübt werden. Ein tiefergehendes technisches Verständnis und eine Erweiterung der technischen Befugnisse können mit Aufstockung der Lizenz auf eine der höheren Lizenzklassen E und A erfolgen", sagt Michael Reifenberg.

Wer das Funken im Übungsbetrieb ausprobieren möchte, muss sich an Regeln halten. Aber auch diese wurden gelockert. "Bisher können Personen, die nicht selbst Funkamateure sind, unter unmittelbarer Anleitung und Aufsicht eines erfahrenen Funkamateurs praktische Erfahrungen im Amateurfunk sammeln. Voraussetzung ist, dass dem ausbildenden Funkamateur ein spezielles Ausbildungsrufzeichen zugeteilt wurde. Diese Voraussetzung entfällt künftig. Es ist künftig jedem Funkamateur gestattet, praktisch auszubilden. Dies ist lediglich schriftlich festzuhalten und während des Betriebs ist ein 'T' für Trainee an das Rufzeichen des Ausbilders anzuhängen", erläuterte der Experte der Bundesnetzagentur im Vorfeld der Änderungen weiter.

Remote-Betrieb wird möglich gemacht

Die Änderung der Amateurfunkverordnung bringt auch zum ersten Mal Regelungen zum sogenannten Remote-Betrieb mit sich. Das bedeutet, dass die Amateurfunkstelle und der Ort, von dem aus sie betrieben wird, nicht mehr identisch sein müssen. "So kann sich die Amateurfunkstelle zum Beispiel im Schrebergarten befinden und vom heimischen Küchentisch aus unter Beachtung der hierzu eingeführten Regelungen betrieben werden", schreibt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr dazu auf seiner Webseite.


Termine im OV

Sked II

Datum 25. Januar 2026
Zeit 10:00 Uhr
Ort 145.500 MHz, weiter auf 145.550 MHz
Infos

Sonntag Vormittags. Treff auf 145.500 MHz; dann weiter auf 145.550 MHz

Früh­schoppen

Datum 25. Januar 2026
Zeit 10:30 Uhr
Ort Borofsky's Restaurant Bar
Amand-Goegg-Straße 4
77654 Offenburg
Link borofskys-offenburg.de

XYL-Runde

Datum 30. Januar 2026
Zeit 19:30–20:00 Uhr
Ort 145.500 MHz, weiter auf 145.550 MHz
Infos

Freitag Abends. Treff auf 145.500 MHz; dann weiter auf 145.550 MHz



Meldungen DARC e. V.

Für Details und zum "Weiterlesen" müssen Sie sich auf der Homepage des DARC e.V. einloggen.

Eine besondere Woche - Rückblick/Vorausschau

von darc.de | darc.de

Das Funkwetter bot letzte Woche einiges: steigende Sonnenaktivität und ein erhöhtes Risiko magnetischer Störungen. Der solare Flux stieg am Freitag bis auf 188 Einheiten. Herausragend war das X1.9‑Flare am frühen Sonntagabend — kein extrem starkes Flare in klassischer Hinsicht, aber eines mit außergewöhnlicher Wirkung: Es dauerte mehrere Stunden und löste den stärksten Strahlungssturm seit über dreißig Jahren aus. Kurz darauf folgte ein koronaler Masseauswurf. Beobachtungssatelliten registrierten eine ringförmige Plasmawolke um die Sonne — eine Halo‑CME mit Kurs auf die Erde. Die Folgen waren ein intensiver Strahlungssturm und eine Polarkappenabsorption, die sich erst gegen Ende der Woche allmählich abschwächte. Wie energiereich das Ereignis war, zeigte die hohe Geschwindigkeit der Plasmawolke: Sie benötigte nur rund 25 Stunden bis zur Erde und war damit mit über 1600 km/s unterwegs — außergewöhnlich schnell. Am Dienstagabend setzte ein Magnetsturm der Stärke G4 ein; die Magnetometer zeigten K‑Index‑Werte von 8 bis 9. Es gab großflächige Polarlichter — in Europa bis hinunter nach Spanien, in den USA bis Südkalifornien — und viele Menschen konnten bei klarem Himmel Aurora beobachten. Auf dem 2‑Meter‑Band waren QSOs über aurorale Ausbreitung möglich, und auf Kurzwelle waren die Reflexionen über Polarlichter deutlich zu hören, besonders auf 80 und 40 Meter. Die Kurzwellen‑Ausbreitung war ab Dienstagabend merklich gestört. Einer MUF3000 von fast 40 MHz am Montag standen am Mittwoch nur noch etwas mehr als 20 MHz gegenüber; die oberen Bänder erholten sich nur langsam. Blick voraus: Die Sonne bleibt sehr dynamisch. Neue aktive Regionen entstehen, weitere drehen von der Rückseite her zu. Die Sonnenaktivität bleibt zunächst hoch und dürfte im Verlauf der Woche langsam zurückgehen — von rund 180 auf etwa 140 Einheiten. Störungen im Erdmagnetfeld sind jederzeit möglich: Die Erde steht die ganze Woche über unter dem Einfluss zweier koronaler Löcher. Die Chance für weitere Magnetstürme ist daher hoch, wenngleich sie voraussichtlich nicht ganz die Intensität der vergangenen Tage erreichen werden. Allen Kurzwellenfreunden einen störungsfreien Empfang — 73 de Tom, DF5JL  Mit aktuellen Informationen von DK0WCY, SWPC/NOAA, NASA, USAF 557th Weather Wing, STCE/KMI Belgien, IAP Juliusruh, SANSA, WDC Kyoto, GFZ Potsdam, Met Office UK, DL1VDL/DL8MDW/DARC‑HF‑Referat, FWBSt RHB / DF5JL Das Funkwetter Weekly als Newsletter: https://lists.darc.de/mailman/listinfo/funkwetter.   

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Gute HF-Bedingungen

von darc.de | darc.de

Die geomagnetische Aktivität wird voraussichtlich auf einem ruhigen bis angeregten Niveau (Kp 2-3) liegen, wobei vereinzelt erhöhte aktive Intervalle bis hin zu geomagnetischen Stürmen (Kp 4-5) auftreten können, vor allem am Samstagmorgen. Die Sonnenaktivität ist aktuell gering, vereinzelte Flares sind mäßig wahrscheinlich (M 55% X 10% Proton 10%). Die HF-Bedingungen sind gut. ZCZC 240730UT JAN26 QAM SFI180 SSN195 eSFI124 eSSN82 KIEL A31 K(3H)2 SWS540 BZ-3 BT7 HPI37 DST-41 KP4CAST(3D) MAX 4/5 2/3 2 MUF3000 MAX28+(D) MIN6(N) DATA BY SWPC/NOAA SANSA WDC/KYOTO MET OFFICE UK GFZ POTSDAM FWBST RHB NNNN  Erläuterungen dazu unter Funkwetter (PDF). 

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Gemischte HF-Bedingungen

von darc.de | darc.de

Die geomagnetische Aktivität wird voraussichtlich auf einem ruhigen bis aktiven Niveau (Kp 2-4) liegen, mit einer geringen Wahrscheinlichkeit für vereinzelte Sturmintervalle. Die Sonnenaktivität ist gering bis moderat, vereinzelte Flares sind wahrscheinlich (M 60% X 15% Proton 10%). Die HF-Bedingungen sind gemischt. ZCZC 230615UT JAN26 QAM SFI194 SSN206 eSFI112 eSSN65 KIEL A20 K(3H)4 SWS529 BZ-5 BT6 HPI37 DST-53 KP4CAST(3D) MAX 5/6 3 2/3 MUF3000 MAX24+(D) MIN5(N) DATA BY SWPC/NOAA SANSA WDC/KYOTO MET OFFICE UK GFZ POTSDAM FWBST RHB NNNN  Erläuterungen dazu unter Funkwetter (PDF). 

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