Gute Nacht

Herzlich willkommen beim OV A11!

Amateurfunk – das Tor zur Welt

Als am 10. September 1950 in Bad Homburg der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. in seiner jetzigen Form, mit Distrikten und Ortsverbänden, gegründet wurde, waren es ca. 3.600 Mitglieder, davon ca. 500 registrierte Kurzwellenhörer.

Ziel war unter anderem, die durch das Amateurfunkgesetz erhaltene Freiheit gegenüber den Behörden zu wahren.

Daraus entwickelte sich der heutige DARC e.V. mit seinen 34.000 Mitgliedern.

Der Empfang von Aussendungen des Amateurfunkdienstes ist in Deutschland jedermann gestattet. Die aktive Teilnahme am Amateurfunkdienst, d.h. der Betrieb eines Senders, ist an eine Zulassung gebunden.

Das Amateurfunkzeugnis erwirbt man durch eine Prüfung bei der nationalen Fernmeldeverwaltung, in Deutschland der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen.

Damit unterscheidet sich der Amateurfunkdienst von diversen Funkanwendungen für Jedermann [CB-Funk], die ohne Prüfung genutzt werden dürfen.

Unseren OV A11 gibt es dieses Jahr seit 76 Jahren!

1950 bis 2026


Mitglied im DARC e.V.




Amateurfunk: Leichterer Einstieg ins Hobby

Neue Regelungen

Seit Juni gibt es ein paar Neuerungen im Bereich des Amateurfunks. Das bringt auch Chancen für den Amateurfunk mit sich, denn der Einstieg in das Hobby wird leichter und Regelungen werden an den aktuellen Stand der Technik angepasst.

Laut Bundesministerium für Digitales und Verkehr gab es Ende 2022 61.139 zugelassene Funkamateure in Deutschland. Wer gerne mit dieser Freizeitbeschäftigung starten möchte, dem bieten seit Juni Neuerungen der Amateurfunkverordnung einen vereinfachten Einstieg in dieses Hobby. "Die Amateurfunkverordnung wurde zuletzt 2005 neu gefasst. Mit der Novelle wird die Amateurfunkverordnung an die heutigen technischen Möglichkeiten und den fortgeschriebenen, internationalen Rechtsrahmen angepasst", erklärt Michael Reifenberg von der Bundesnetzagentur auf Anfrage der Redaktion Wirschaft und Ratgeber.

Die "Zweite Verordnung zur Änderung der Amateurfunkverordnung" wurde bereits voriges Jahr im Juni im Bundesgesetzblatt bekannt gegeben. Ein Jahr Vorlauf bis zum in Kraft treten sei aus organisatorischen Gründen notwendig gewesen, so Reifenberg: "Vorschriften und IT-Systeme mussten an die neue Amateurfunkverordnung angepasst werden. Hierzu zählen beispielsweise eine Überarbeitung der Prüfungsordnung und der Prüfungsfragen im Zuge der Einführung der Lizenzklasse N sowie eine Überarbeitung des Rufzeichenplans."

Quelle

Schneller Funken: Einfachere Ausbildung möglich

Wer gerne Hobbyfunker werden möchte, musste bisher einiges an Wissen besitzen und auch eine Prüfung durchlaufen. Dazu heißt es auf der Webseite der Bundesnetzagentur:

"Für den Betrieb eines Senders einer Amateurfunkstelle sind jedoch besondere Kenntnisse und eine Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst mit personengebundener Rufzeichenzuteilung erforderlich."

Mit der Novelle der Amateurfunkverordnung wird nun der Einstieg in die Freizeitaktivität erleichtert. Dafür gibt es eine neue Lizenzklasse. "Die Lizenzklasse N wird eingeführt, um einen niederschwelligen Einstieg in den Amateurfunk zu ermöglichen. Mit grundlegenden Kenntnissen der für den Amateurfunk geltenden Vorschriften und betrieblichen Rahmenbedingungen kann das Hobby ausgeübt werden. Ein tiefergehendes technisches Verständnis und eine Erweiterung der technischen Befugnisse können mit Aufstockung der Lizenz auf eine der höheren Lizenzklassen E und A erfolgen", sagt Michael Reifenberg.

Wer das Funken im Übungsbetrieb ausprobieren möchte, muss sich an Regeln halten. Aber auch diese wurden gelockert. "Bisher können Personen, die nicht selbst Funkamateure sind, unter unmittelbarer Anleitung und Aufsicht eines erfahrenen Funkamateurs praktische Erfahrungen im Amateurfunk sammeln. Voraussetzung ist, dass dem ausbildenden Funkamateur ein spezielles Ausbildungsrufzeichen zugeteilt wurde. Diese Voraussetzung entfällt künftig. Es ist künftig jedem Funkamateur gestattet, praktisch auszubilden. Dies ist lediglich schriftlich festzuhalten und während des Betriebs ist ein 'T' für Trainee an das Rufzeichen des Ausbilders anzuhängen", erläuterte der Experte der Bundesnetzagentur im Vorfeld der Änderungen weiter.

Remote-Betrieb wird möglich gemacht

Die Änderung der Amateurfunkverordnung bringt auch zum ersten Mal Regelungen zum sogenannten Remote-Betrieb mit sich. Das bedeutet, dass die Amateurfunkstelle und der Ort, von dem aus sie betrieben wird, nicht mehr identisch sein müssen. "So kann sich die Amateurfunkstelle zum Beispiel im Schrebergarten befinden und vom heimischen Küchentisch aus unter Beachtung der hierzu eingeführten Regelungen betrieben werden", schreibt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr dazu auf seiner Webseite.


Termine im OV

Sked II

Datum 18. Januar 2026
Zeit 10:00 Uhr
Ort 145.500 MHz, weiter auf 145.550 MHz
Infos

Sonntag Vormittags. Treff auf 145.500 MHz; dann weiter auf 145.550 MHz

Früh­schoppen

Datum 18. Januar 2026
Zeit 10:30 Uhr
Ort Borofsky's Restaurant Bar
Amand-Goegg-Straße 4
77654 Offenburg
Link borofskys-offenburg.de

XYL-Runde

Datum 23. Januar 2026
Zeit 19:30–20:00 Uhr
Ort 145.500 MHz, weiter auf 145.550 MHz
Infos

Freitag Abends. Treff auf 145.500 MHz; dann weiter auf 145.550 MHz



Meldungen DARC e. V.

Für Details und zum "Weiterlesen" müssen Sie sich auf der Homepage des DARC e.V. einloggen.

Flarerisiko nimmt zu

von darc.de | darc.de

Die geomagnetische Aktivität dürfte aufgrund schnellen Sonnenwinds überwiegend ruhig bis lebhaft sein (Kp2-4). Die Sonnenaktivität ist gering, jedoch besteht zunehmend die Möglichkeit vereinzelter M-Flares (M 55% X 10% Proton 01%); mäßige bis gute HF-Bedingungen. ZCZC 160545UT JAN26 QAM SFI139 SSN123 eSFI108 eSSN60 KIEL A12 K(3H)3 SWS688 BZ-1 BT10 HPI39 DST24 KP4CAST(3D) MAX 3/4 5 4/5 MUF3000 MAX28+(D) MIN7(N) DATA BY SWPC/NOAA SANSA WDC/KYOTO MET OFFICE UK GFZ POTSDAM FWBST RHB NNNN  Erläuterungen dazu unter Funkwetter (PDF).  

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Deutschland-Rundspruch 2/2026, 3. KW

von darc.de | darc.de

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 Deutschland-Rundspruch 2/2026, 3. KW Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 15. Januar 2026, 17:30 UTC. Die aktuelle Audiofassung gibt es auch als RSS-Feed unter www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch und als mp3 unter www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3. Die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/. (An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.) Hallo liebe SWLs, YLs und OMs, Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 2 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 3. Kalenderwoche 2026. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen: - Vorstandsmitglied Werner Bauer, DJ2ET, silent Key - Amateurfunk in Zahlen 2025: Positive Entwicklung bei Klasse N und E - DARC Toplist und Most-Wanted-Listen 2025 - Vortragsprogramm der 46. GHz-Tagung steht fest - Aktuelle Conteste und - Was gibt es Neues vom Funkwetter? Hier die Meldungen: Vorstandsmitglied Werner Bauer, DJ2ET, silent Key Der Deutsche Amateur-Radio-Club trauert um sein Vorstandsmitglied Werner Bauer, DJ2ET, der am 7. Januar im Alter von 63 Jahren nach langer, schwerer Krankheit gestorben ist. Werner Bauer war dem Amateurfunk und unserem Verein über sehr viele Jahre eng verbunden. Seit 1999 Mitglied im DARC, engagierte er sich mit großer Verlässlichkeit, Sachkenntnis und großem Verantwortungsbewusstsein für die Belange der Funkamateure. Ab 2005 wirkte er auf Distriktebene aktiv mit und brachte dort seine Erfahrung und seine ruhige, verbindliche Art ein. Im Jahr 2017 begann seine Mitarbeit im DARC-Vorstand, dem er seit seiner Wahl im Jahr 2019 offiziell angehörte. Auch während seiner schweren Erkrankung blieb Werner Bauer dem DARC eng verbunden und nahm seine Aufgaben wahr, solange es ihm möglich war. So war er noch im Sommer 2025 auf der HAM RADIO präsent, sprach im August die Grußworte des DARC zur DNAT in Bad Bentheim und nahm im Anschluss auch an der 75-Jahr-Feier des DARC in Baunatal teil. Dieses Engagement bis zuletzt zeugt von seiner tiefen Verbundenheit mit dem Amateurfunk und unserem Verein. Werner Bauer war ein geschätzter Ansprechpartner, ein konstruktiver Mitgestalter, ein Vorstandskollege und Freund, auf den man sich jederzeit verlassen konnte. Mit seinem Tod verlieren wir einen engagierten Funkamateur und einen Menschen, der den DARC über viele Jahre hinweg mitgeprägt hat. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen. Der Vorstand des DARC e.V. Amateurfunk in Zahlen 2025: Positive Entwicklung bei Klasse N und E Die Teilnehmerzahlen im Amateurfunkdienst weisen insbesondere bei Klasse N und E weiterhin eine positive Entwicklung auf. Die Bundesnetzagentur hat auf ihrer Webseite die jährliche Statistik zu den Teilnehmerzahlen im Amateurfunkdienst veröffentlicht [1]. Nachdem im Jahr 2024 erstmals wieder ein deutlicher Aufwärtstrend zu verzeichnen war, ist die Gesamtzahl der Funkamateure im Jahr 2025 leicht zurückgegangen. Zum 31. Dezember 2025 waren in Deutschland 61105 personengebundene Amateurfunkzulassungen registriert - das sind 210 weniger als im Vorjahr (2024: 61315). Der Rückgang ist vor allem auf eine Abnahme der Inhaber der Klasse A zurückzuführen, etwa durch die Aufgabe des Hobbys oder altersbedingte Todesfälle. Von den insgesamt 61105 Zulassungen entfallen 51155 auf die Klasse A (2024: 52115), 9133 auf die Klasse E (2024: 8858) und 817 auf die neu eingeführte Klasse N (2024: 342). Hinzu kommen weitere Rufzeichenzuteilungen: Aktuell gibt es 2912 Clubstationsrufzeichen, 1435 für Relais und Baken sowie 4786 Ausbildungsrufzeichen. Insgesamt sind zurzeit 70238 Rufzeichen vergeben. Die Teilnehmerzahlen an den Amateurfunkprüfungen bleiben weiterhin auf hohem Niveau. Während im Jahr 2023 insgesamt 1578 Prüfungsteilnehmer registriert wurden, stieg diese Zahl 2024 deutlich auf 2291 an - ein Zuwachs von rund 45 %. Im Jahr 2025 nahmen mit 2261 Personen zwar geringfügig weniger Interessierte an den Prüfungen teil, das Niveau blieb jedoch nahezu konstant und unterstreicht das weiterhin große Interesse am Amateurfunk. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leistete die neu eingeführte Klasse N: 753 Prüflinge bestanden 2025 die N-Prüfung (2024: 483). Zudem nutzten zahlreiche Funkamateure die Möglichkeit, aus der Klasse N in die höheren Klassen E und A aufzusteigen. Insgesamt erhielten 2101 Teilnehmer ein Amateurfunkzeugnis (2024: 2010) - ein Plus von 91 ausgestellten Zeugnissen gegenüber dem bereits sehr hohen Vorjahreswert. Die aktuellen Prüfungstermine der Bundesnetzagentur zeigen, dass an vielen Standorten die verfügbaren Termine bereits bis in den April hinein ausgebucht sind. Dies verdeutlicht, dass der Prüfungsbedarf im vergangenen Jahr nicht vollständig gedeckt werden konnte und bei einem größeren Angebot an Prüfungsterminen ggf. eine höhere Zahl an Neuzuteilungen in 2025 möglich gewesen wäre. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass auch im Jahr 2026 weiterhin ein hoher Bedarf an Amateurfunkprüfungen bestehen wird. Der DARC wird sich über den Runden Tisch Amateurfunk (RTA) beim nächsten Treffen mit der Bundesnetzagentur für eine Ausweitung des Prüfungsangebots einsetzen, da Wartezeiten von drei bis vier Monaten nach dem Abschluss eines Kurses bis zum nächsten verfügbaren Prüfungstermin problematisch sind. In dieser Zeit müssen die zuvor erarbeiteten Inhalte erneut aufgefrischt werden, was den Lernerfolg und die Motivation der Teilnehmenden beeinträchtigen kann. Darüber berichtet das DARC-AJW-Referat. DARC Toplist und Most-Wanted-Listen 2025 Um die Wertung für TopList und Most-Wanted für das Jahr 2025 abschließen zu können, rufen das DARC-Vorstandsmitglied Ronny Jerke, DG2RON, und der Präsident der German DX Foundation, kurz GDXF, Philipp Springer, DK6SP, dazu auf, QSOs bis zum 31. Januar 2026 einzureichen. Die Vorgehensweise ist einfach und für das Auswertungsjahr 2025 gibt es mehrere Wege, um teilzunehmen: Innerhalb der ersten Möglichkeit loggt man sich in Wavelog@DARC ein [2] und klickt anschließend einfach oben rechts unter dem Rufzeichen auf Drittanbieter-Dienste und dann auf DCL Export. Dort findet man den grünen Button "Fordere DCL-Schlüssel an". Nach einer sicherheitsbedingten erneuten Anmeldung über den Single-Sign-On kann man der Teilnahme an TopList zustimmen, damit automatisch QSOs in die Wertung mit einfließen. Parallel bitte auch gleich den Token, falls noch nicht geschehen, für den regelmäßigen Export der QSO-Daten zum DCL anfordern. Falls der Export schon aktiv ist empfehlen wir, diesen einmal zu erneuern. Zweite Möglichkeit ist der Direktupload der QSOs zu TopList/Most-Wanted. Dazu wird im Browser einfach ein Link aufgerufen und das ADIF kann direkt ins Portal geladen werden [3]. Die dritte Möglichkeit ist nur noch für 2025 möglich: Unter gleichem Link [3] kann die altbekannte CFD-Datei hochgeladen werden. Diese Möglichkeit wird künftig entfallen. Sobald der Umbau in 2026 abgeschlossen ist, wird das neue TopList/Most-Wanted-Portal noch einfacher zu bedienen sein. Die Einführung dieser neuen Vorgehensweise markiert den Beginn einer neuen Ära: Weg von hochgradig manuellen Prozessen, hin zu automatisierten, vernetzten und verlässlichen Logbuchdatenflüssen. Vortragsprogramm der 46. GHz-Tagung steht fest Die Tagungsleitung hat das diesjährige Programm für die 46. GHz-Tagung veröffentlicht. Die Tagung ist die erste große Veranstaltung des DARC im neuen Jahr. Sie findet am Samstag, dem 28. Februar, in der VHS Dorsten statt. Neben der Verleihung der DARC-UKW-Contestpokale an die Gewinner des Jahres 2025 stehen unter anderem folgende Vorträge auf dem Tagungsprogramm: Gerald Ihninger, OE2IGL, referiert über axiale Rillenhörner für höchste Ansprüche ab 10 GHz; Manfred Plötz, DL7YC, berichtet über 76 GHz EME - the next frontier; Emil Bergmann, DL8JJ, trägt über sein EME Portabel-Setup 23-cm-Technik und Taktik vor; Alexander Kurpiers, DL8AAU beschäftigt sich mit 122/134 GHz Baugruppen nach David, VK5KK; Matthias Bopp, DD1US, nimmt sich dem Vergleich von diversen rauscharmen Breitbandverstärkern hinsichtlich Verstärkung und Rauschzahl an; Marc Fröhlich, DO5AMF, zeigt Chat-Mining: Jagdinstinkte wecken mit KST4Contest und das Thema von Jörg Körner, DK8DE ist zeitversetztes Morsen: Wie der Sequenzer deine Zeichen rettet. Weitere Informationen zur GHz-Tagung gibt es auf der Veranstaltungswebseite [4]. Dort ist auch das Vortragsprogramm abrufbar. Aktuelle Conteste 17. bis 18. Januar: HA DX Contest 18. Januar: VFDB-DLPX Contest 23. bis 25. Januar: CQ World-Wide 160m Contest 24. bis 25. Januar: REF Contest und BARTG RTTY Sprint Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contest-Termintabelle in der CQ DL 1/26 auf S. 62. Der Funkwetterbericht vom 14. Januar, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL Zunächst der Rückblick vom 7. bis 13. Januar: Die Sonnenaktivität war nur am 11. Januar moderat mit einem langen M-Flare. Ansonsten war sie gering und durch insgesamt 66 C-Flares geprägt. Der solare Fluxindex fiel von 135 auf 112 Einheiten. Das geomagnetische Feld war nur am 7. Januar sehr ruhig, ansonsten durch Sonnenwind gestört [5]. Die für 3000 km Sprungentfernung am 11. Januar in Juliusruh bestimmte Grenzfrequenz der F2-Schicht lag nachts im Bereich von 6 MHz, bei Sonnenaufgang bei 14 MHz. Sie erreichte tagsüber 30 MHz, betrug bei Sonnenuntergang noch 25 MHz und fiel danach innerhalb von zwei Stunden auf etwa 8 MHz [6]. Das spiegelte sich auch in der Praxis wider. Beim DARC 10 m Contest hörten wir laute DX-Stationen. Die atmosphärische Dämpfung bewirkte aber sehr leise DL-Signale. Short-Skip-Bedingungen fehlten leider. Abends rutschte die MuF2 schnell unter 7 MHz, sodass Europaverbindungen auf dem 40-m-Band schwierig wurden. Tagsüber waren alle oberen Kurzwellenbänder nutzbar. Vorhersage bis 21. Januar: Der M3,3-Flare am 11. Januar ereignete sich am östlichen Sonnenrand, sodass uns die aktive Region im Vorhersagezeitraum begleiten wird. Ansonsten sind kaum neue Sonnenflecken zu erwarten. Die derzeit sichtbaren Regionen verschwinden nach und nach über den westlichen Sonnenrand. NASA sagt sinkende Fluxwerte bis etwa 105 Einheiten voraus. Das Erdmagnetfeld wird voraussichtlich vom 15. bis 17. Januar ruhig sein. Danach erwarten wir zwei stürmische Tage. Die oberen Kurzwellenbänder bleiben tagsüber brauchbar, wobei die beiden oberen Bänder nur kurz öffnen. Die Bänder 20, 17 und 15 m öffnen morgens, schließen aber nach Sonnenuntergang schnell. Bei ruhigem Erdmagnetfeld finden wir auf 80 und 40 m gute Ausbreitungsbedingungen vor. Abends rutscht die MuF2 schnell unter 7 MHz. Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC: Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:15; Melbourne/Ostaustralien 19:12; Perth/Westaustralien 21:23; Singapur/Republik Singapur 23:11; Anchorage/Alaska 18:57; Johannesburg/Südafrika 03:27; Tokio/Japan 21:50; Honolulu/Hawaii 17:11; San Francisco/Kalifornien 15:25; Port Stanley/Falklandinseln 07:59; Berlin/Deutschland 07:12. Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:50; San Francisco/Kalifornien 01:13; Sao Paulo/Brasilien 21:58; Port Stanley/Falklandinseln 00:12; Honolulu/Hawaii 04:08; Anchorage/Alaska 01:14; Johannesburg/Südafrika 17:05; Melbourne/Ostaustralien 09:44; Auckland/Neuseeland 07:43; Berlin/Deutschland 15:18. Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie hierfür Ihr Passwort stets griffbereit auf! Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche! --- Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!): [1] www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Frequenzen/SpezielleAnwendungen/Amateurfunk/_DL/Statistiken/2025.pdf [2] log.darc.de [3] dcl.darc.de/toplist/public_html/public/upload_cfd.php [4] ghz-tagung.de [5] www.solen.info/solar/ [6] giro.uml.edu/ionoweb/ [dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-contest

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NASA-Mission Crew 11 wegen „medizinischer Bedenken” zurück auf der Erde

von darc.de | darc.de

Die NASA hat einen Teil der Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS) aufgrund medizinischer Bedenken hinsichtlich eines Astronauten vorzeitig zur Erde zurückgeholt. Vier Raumfahrer sind am 15. Januar kurz vor 9.45 Uhr mitteleuropäischer Zeit vor der Küste des US-Bundesstaates Kalifornien mit einem „Crew Dragen“ des Raumfahrtunternehmens SpaceX gelandet. Mike Fincke, KE5AIT; Zena Cardman, KJ5CMN; der japanische Astronaut Kimiya Yui, KG5BPH, und der russische Kosmonaut Oleg Platonov waren seit Anfang August auf der ISS. Vorgesehen war ein Aufenthalt bis Mitte Februar; mit Rückkehr nach Ankunft der Crew-12. Zuvor gaben NASA-Vertreter am 7. Januar bekannt, dass sie beschlossen hätten, eine bevorstehende etwa 6,5-stündige Außenbordaktivität (EVA) aufgrund eines medizinischen Problems mit einem nicht genannten Besatzungsmitglied abzusagen. Einige Stunden später erklärte die Behörde, dass sie ein vorzeitiges Ende der Mission Crew-11 nicht ausschließe, und bestätigte, dass sich das namentlich nicht genannte Besatzungsmitglied in einem stabilen, nicht notfallmäßigen Zustand befände. Am 8. Januar bestätigten NASA-Vertreter die Entscheidung, die Astronauten nach Hause zu holen. Das vorzeitige Missionsende ist in der Geschichte der Internationalen Raumstation bisher einmalig. „Die sichere Durchführung unserer Missionen hat für uns höchste Priorität“, erklärte die NASA. Die US-Weltraumbehörde sieht in der vorzeitigen Rückkehr der Missions-Crew 11 keine Auswirkungen auf die Vorbereitungen der Artemis 2 Mission – die erste bemannte Mission zum Mond seit über 50 Jahren. Derzeit befinden sich noch NASA-Astronaut Chris Williams sowie die Russen Sergei Mikaev und Sergei Kud-Sverchkov auf der Station. (Mit Material von AMSAT und der Tagespresse).

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