Gute Nacht

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Amateurfunk – das Tor zur Welt

Der Empfang von Aussendungen des Amateurfunkdienstes ist in Deutschland jedermann gestattet. Die aktive Teilnahme am Amateurfunkdienst, d.h. der Betrieb eines Senders, ist an eine Zulassung gebunden.

Das Amateurfunkzeugnis erwirbt man durch eine Prüfung bei der nationalen Fernmeldeverwaltung, in Deutschland der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen.

Damit unterscheidet sich der Amateurfunkdienst von diversen Funkanwendungen für Jedermann [CB-Funk], die ohne Prüfung genutzt werden dürfen.

Als am 10. September 1950 in Bad Homburg der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. in seiner jetzigen Form, mit Distrikten und Ortsverbänden, gegründet wurde, waren es ca. 3.600 Mitglieder, davon ca. 500 registrierte Kurzwellenhörer.

Ziel war unter anderem, die durch das Amateurfunkgesetz erhaltene Freiheit gegenüber den Behörden zu wahren.

Daraus entwickelte sich der heutige DARC e.V. mit seinen 34.000 Mitgliedern.



Meldungen DARC e. V.

Für Details und zum "Weiterlesen" müssen Sie sich auf der Homepage des DARC e.V. einloggen.

Mit Predistortion zu besseren Sendesignalen

von | darc.de

Alles dreht sich um Predistortion (Signal-Vorverzerrung) – so könnte man das FlexRadio Bankett zusammenfassen, welches auf der Agenda des Hamvention-Besuchs des DARC-Teams stand. Dieses fand am Freitagabend außerhalb des Messegeländes der Hamvention in einem Hotel nahe Dayton statt. Geschätzt 100 Gäste verfolgten den Gastvortrag von Rob Sherwood, NC0B. Rob ist passionierter Messtechniker und pflegt seine so genannte Sherwood-Liste, innerhalb derer er die am Markt befindlichen bzw. historischen Funkgeräte technisch miteinander vergleicht. Aktuell wird sie von Yaesus FT-101DX angeführt (http://www.sherweng.com/table.html). „Wir alle teilen uns die selben Bänder“, titelte seine erste Vortragsfolie. Seine These: „Der Wettbewerb hat die Empfänger der Amateurfunkgeräte über die Jahre immer besser werden lassen, warum nicht auch die Sender?“ Wohl eine berechtigte Frage. Der Redaktion sind Sender japanischer Amateurfunkgeräte bekannt, die hardwareseitig ein hohes Oszillator- bzw. Phasenrauschen mitbringen, was auf das Sendesignal durchschlägt. Im UKW-Contest beim Betrieb mit Endstufen kann sich jeder denken, was das bedeutet. Auch wenn viele Sender mittlerweile von Haus aus brauchbar sind, zu Optimieren gibt es immer noch was. Das Zauberwort in diesem Zusammenhang heißt Vorverzerrung des Sendesignals, ehe es auf die Endstufe gegeben wird. Das Signal wird in Echtzeit so verzerrt, sodass es mit der Kennlinie der verwendeten Endstufe zu einem deutlich sauberen Signal führt. Rob Sherwood zeigte dies in Folien mehr als eindrücklich. Dies auch vor dem Hintergrund als dass der US-amerikanische Amateurfunkverband ARRL einst seine Initiative für saubere Signale ausrief. Kernaussagen davon: CW-Tastklicks per Software eliminieren und SSB IMD Splatter eben durch die Vorverzerrung oder im Englischen Predistortion verringern. Wir werden es im Wasserfall-Diagramm uns allen danken. Neben diesen Einblicken von Rob Sherwood, NC0B, folgten auf dem Bankett nochmals detaillierte Vorstellungen der neuen 8000er-Serie von FlexRadio, gefolgt von einer kleinen Preisverleihung. Zusammen mit dem vorherigen Abendessen klang der Freitagabend für das DARC-Team mit dem Eintreffen im Hotel gegen kurz nach 22 Uhr alsbald aus.

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FunkWX - "Nach dem CME ist vor dem CME"

von | darc.de

Das Magnetfeld der Erde zeigt noch immer deutliche Nachwirkungen des CME-Treffers vom gestrigen 17. Mai. Er löste kurzzeitig einen geomagnetischen Sturm der Klasse G2 aus. Die Sonnenaktivität ist mäßig, in den vergangenen 24 Stunden wurden mehrere C-Flares und ein mäßiger M7-Flare registriert. Auf der sichtbaren Sonnenscheibe gibt es zwölf Sonnenfleckenregionen mit einfachen bis leicht komplexen magnetischen Konfigurationen. Die Geschwindigkeit des Sonnenwindes ist nur gering erhöht, die geomagnetischen Bedingungen lebhaft bis stürmisch. Die weiteren Aussichten: mäßiges Flare-Risiko (M 35%, X 10%, Proton 10%). Laut NOAA-Meteorologen ist ein weiterer koronaler Masseauswurf (CME) im Anmarsch. Dessen Auftreffen wird für den 19. Mai erwartet. Daher ist mit einer lebhaften, möglicherweise auch stürmischen Geomagnetik zu rechnen. ZCZC 180630UT MAY24 QAM SFI204 SN168 eSFI147 eSSN112 KIEL A29 K(3H)4 SWS413 BZ-3 BT10 HPI34 DST-86 NOAA48H FORECAST MID-LAT(K) 4321222343222222 ➡️ MUF3000 MAX 21+(D) MIN 8(N) DATA BY DK0WCY SWPC/NOAA KC2G SANSA WDC/KYOTO FWBST-EU NNNN - Erläuterungen unter Funkwetter (PDF). 

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„Let‘s sum it up“ (lasst es uns zusammenfassen): Messegeschehen an Tag 1

von | darc.de

Der erste Tag der US-Amateurfunkmesse Hamvention ist zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Satzes zwar noch mit der letzten Messestunde am laufen, dennoch resümieren wir schon jetzt die ersten Eindrücke. Das Messeteam brach um kurz nach 7 Uhr im Hotel auf und erreichte das Veranstaltungsgelände nach rund 20-minütiger Fahrt. Die „Hochfrequenzwellen der Messe“ erreichten die HF-Empfänger bereits Meilen vorab. Auf 1620 kHz informierte der Veranstaltungssender die Besucher über beste Park- und Zugangsmöglichkeiten. Ähnliches lief auf den umliegenden Repeatern ab, hier konnte man den Einweisungsverkehr verfolgen. Noch vor dem Ansturm haben wir uns auf die Suche nach technischen Neuheiten der großen Hersteller begeben, über die wir bereits in einer eigenen Meldung berichtet haben. Unterdes setzte sich der heftige Regenschauer fort, der bereits in der Nacht begann. Ein Nachteil? Keineswegs, die Besucher drängten in die Hallen und die Luftfeuchte stieg spürbar. Der erhöhte Besucherstrom machte sich am DARC-Stand bemerkbar. Besonders zwischen 10 und 13 Uhr war das Stand-Team zu dritt in gleichzeitige Gespräche verbunden. Das Standteam der japanischen JARL versicherte zum Beispiel, die HAM RADIO in wenigen Wochen besuchen zu wollen. Auch konnte der IARU-Präsident Tim Ellam, VE6SH, begrüßt werden. Zwischenzeitlich blieb für uns immer einmal wieder Zeit, über das Veranstaltungsgelände zu laufen. Den Flohmarkt ohne Gummistiefel zu besuchen, war allerdings zweifelsohne ein Fehler. An mancher Ecke war die Grasfläche stark durchnässt. Für Samstag/Sonntag fällt die Regenwahrscheinlichkeit aber auf wenige Prozent, was Besserung verspricht. In mehreren Sälen findet zudem auch ein Vortragsprogramm statt. Am Nachmittag lief hier zum Beispiel das Antennenforum, das viele Messebesucher anzog. Die Messe schließt um 17 Uhr. Das Standteam nimmt ab 18 Uhr noch an einer Abendveranstaltung Teil.

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